ÖBB-Tochter Rail Cargo Group erweitert China-Angebot

in Bahnmarkt Europa von

Die Rail Cargo Group intensiviert ihr Asienangebot: Nach dem erfolgreichen Start des China-Italien Zuges aus Taiyuan in China in das italienische Lugo wurde nun erstmals ein Containerzug vom italienischen Mortara bis in das chinesische Chengdu abgewickelt.

„Wir werden in den kommenden Jahren die Internationalisierung konsequent forcieren. Um im Bahnlogistik-Geschäft weiter tonangebend zu sein, werden wir die Expansion in neue Märkte mit voller Kraft vorantreiben. Wir stellen alle vorhandenen Ressourcen zur Verfügung, um Züge für unsere Kunden bestmöglich abzuwickeln und um den sehr hohen Qualitätslevel der Rail Cargo Group sicher zu stellen“, sagt ÖBB-CEO Andreas Matthä.

Italien und China verschmelzen
Nachdem der chinesische Markt enormes Potenzial für Güterverkehre von und nach Europa bietet, baut die Rail Cargo Group ihre Langstreckenverbindungen kontinuierlich aus. Ausgehend von Mortara, südwestlich von Mailand, erfolgt der Weitertransport bis in das chinesische Chengdu. Die Route umfasst Italien, Österreich, Tschechien, Polen, Weißrussland, Russland, Kasachstan und China. Transportiert werden 34 40-Fuß-Container mit Waren wie Industriemaschinen und italienische Fliesen.

Das Transportkonzept und der Zusammenschluss von Partnern wie RTSB, Captrain und RCG machen es möglich, das Containerzug über die eurasische Landbrücke angeboten werden kann, der mit einer Transportdauer von 17 Tagen eine Alternative zu maritimen Containerschiffsroute darstellt. Eine Ausweitung der Intervalle auf zwei Züge pro Monat soll Mitte 2018 folgen. (Red/ÖBB)

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