Tagesarchiv

Dienstag, 09. Mai, 2017

Box2rail: DB launcht neues Portal für Containertransporte

in Transport & Logistik von

„box2rail“ heißt die neue Online-Buchungsplattform für Containertransporte per Bahn, die gezielt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten ist. Mit nur wenigen Klicks werden Containerbuchungen „port to door“ auf der Schiene – sicher, schnell und umweltfreundlich – von den deutschen Seehäfen direkt zum Empfänger in das Hinterland und vom Verlader zu den deutschen Seehäfen ermöglicht.

Nur drei Klicks und vier Infos

Die Buchungsplattform hat die TFG Transfracht entwickelt, ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Mit drei Klicks – Transportanfrage, Angebot und Buchung – gelangt der Container auf die Schiene. Eine Buchungsanfrage erfordert lediglich vier Angaben: Seehafen, Bestimmungsort, Versanddatum und Containerart. Im direkten Anschluss erfolgt eine sofortige Preisauskunft – ganz ohne Registrierung.

Schlanke Prozesse und Transparenz

box2rail-Kunden profitieren von einem verschlankten Buchungsprozess, intuitiver Bedienbarkeit, Kostentransparenz, Echtzeit-Service sowie Support per Chat und Live-Bonitätsprüfung für sofortige Buchung. „Unser Ziel mit box2rail ist es, mehr Kunden für die Schiene zu begeistern, zu zeigen, dass Bahntransporte einfach sind, und gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so Kerstin Corvers, Chefin von TFG Transfracht (red/DB).

Mehr Infos auf: www.box2rail.com.

bahn manager Magazin #3/2017: München, Münster, Megatrucks

in Märkte & Player von

Die Digitalisierung macht auch vor der Logistik nicht halt: Klassische Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, liebgewonnene Traditionen und Erfolgsrezepte – alles kommt auf den Prüfstand. Diesen Eindruck kann zumindest gewinnen, wer das Programm der transport logstic 2017 in die Hand nimmt. Das bahn manager Magazin geht den Themen und Trends der in München stattfindenden globalen Logistik-Leitmesse auf den Grund. Für Zündstoff sorgt dabei auch der Anfang des Jahres von Verkehrsminister Dobrindt im Eiltempo zugelassene Lang-Lkw. Drei Verbände wollen den Koloss stoppen und haben Klage vor dem Berliner Verwaltungsgericht eingereicht. Zudem widmet sich das aktuelle Heft Münster, wo die Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik ihre Tore öffnet und berichtet ausführlich von neuesten Entwicklungen im Bahnland Österreich.

Messe-Ausgabe 140 Seiten

Die aktuelle Messe-Ausgabe des bahn Manager Magazins zur transport logistic 2017 liegt kostenlos auf dem Messe-Gelände in München aus oder ab sofort beim Hanse-Medien Verlag zum Preis von 16,50 Euro bestellt werden. Das Heft umfasst 140 Seiten und erscheint in einer verbreiteten Auflage von rund 8000 Exemplaren. Im Abonnement kann das bahn manager Magazin für 99 Euro pro Jahr bezogen werden (ePaper und Printausgabe).

 

Weitere Infos und Vorschau auf: www.bahn-manager.de.

Schienengüterverkehr: VDV stellt neuen Maßnahmenkatalog vor

in Politik & Recht von

Zum achten Mal seit 2002 hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine Liste veröffentlicht, die aufzeigt, wo Probleme im deutschen Schienennetz existieren und welche Lösungen es dafür gibt. Dazu hatte der VDV die EVU und mit Unterstützung der Bundesgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV die Verbünde und Aufgabenträger nach Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes befragt. Die aktuelle Liste enthält nun 455 Einzelvorschläge, die von insgesamt 73 Unternehmen eingebracht worden sind. „Diese Liste hat schon in den vorigen Fassungen wesentlich dazu beigetragen, dass nicht nur Großprojekte in der Infrastrukturplanung berücksichtigt werden, sondern auch die Wirksamkeit kleinerer Maßnahmen im deutschen Schienennetz betrachtet wird“, sagt Martin Henke, VDV-Geschäftsführer Eisenbahnverkehr.

Nötig sind 50 bis 100 Millionen mehr pro Jahr

Die VDV-Maßnahmenliste verdeutlicht vor allem, wo akuter investiver Handlungs- und Finanzierungsbedarf für den weiteren Ausbau des Schienennetzes besteht. Zwar hat die DB Netz AG, die gemeinsam mit dem VDV die Maßnahmenvorschläge prüft und abarbeitet, einen Finanzierungsfonds aus Eigenmitteln für kleinere Maßnahmen, dennoch können zahlreiche Projekte nicht darüber finanziert werden. „Eine zusätzliche Unterstützung vom Bund in Höhe von 50 bis 100 Millionen Euro pro Jahr ist notwendig, um viele dieser wirkungsvollen Maßnahmen finanzieren und schnell umsetzen zu können“, erklärt Henke. (red/VDV)

 Die aktuelle VDV-Maßnahmenliste steht auf der Internetseite www.vdv.de im Bereich „Positionen“ zum Download bereit.

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