6. RAILWAY FORUM BERLIN 2019: FULMINANTER BRANCHENTREFF

in Märkte & Player von

In glänzender Laune präsentierte sich Deutsche Bahn-Chef Dr. Richard Lutz dem bahn manager-Fotografen: Schon der erste Tag des diesjährigen Railway Forums in Berlin übertraf alle Erwartungen.

Von Hermann Schmidtendorf, Chefredakteur bahn manager

Mit 1320 Teilnehmern, 135 Sponsoren und Ausstellern sowie 38 thematischen Sessions war die unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bahn stehende Leitkonferenz der Bahnindustrie mit angeschlossener Fachausstellung erneut deutlich gewachsen. Unter den Oberthemen Digitale Transformation, Internationale Märkte, Neue Technologien und Automatisierung ergab sich im Berliner Estrel Convention Center eine einzigartige Mischung aus Erfahrungsaustausch, Networking und face to face-Verhandlungen über mögliche Kooperationen. Zu einem Luncheon lud erneut das Netzwerk “Women in Mobility”, das Ziel: Weibliche Vorbilder vernetzen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und so Innovationen durch Vielfalt zu fördern.

Ob Lufthansa Technik Intercoat, Cyient, Zedas, DTi oder Schaltbau, Spitzke oder Alstom Transport Deutschland – der bahn manager traf beim Railway Forum auf Partner, die in letzter Zeit durch Interviews, Fachartikel oder Inserate zum Gelingen des Magazins beitrugen. Meike Kurzak von DTi device technologies GmbH und DTi Consulting zeigte sich über die Zusammenarbeit mit dem bahn manager erfreut: “Kaum war das neueste Heft mit meinem Interview erschienen, gingen die Nachfragen durch die Decke!”

Am Stand des bahn managers fand sich auch der Datenanalytiker Louis Saadé der DB Engineering & Consulting GmbH ein. Er hatte für die erste englischsprachige Ausgabe des bahn managers einen Fachartikel beigesteuert – “das war eine spannende Aufgabe, bislang schrieb ich immer Texte mit einem akademisch trockenen Stil, aber der hätte in einem solchen Magazin nicht gepasst.” Saadé erklärte sich auch bereit, für die in Kürze erscheinende komplett französischsprachige Ausgabe des bahn managers einen Artikel zu verfassen: “Meine Familie hat frankophonen Hintergrund, das wird schon klappen!”

Auch Kleines kann Großes bewirken – das erfuhr der bahn manager am Stand der Gesellschaft traveltrainer aus Altenbeken. Mit kompakten Kleingeräten werden von Triebfahrzeugen und in Kürze auch Straßenbahnen Daten über das Fahrverhalten an einen Rechner übertragen, der daraus Vorschläge für energiesparendes Fahren ableitet – “im Schnitt können wir sichere Einsparungen um die 20 Prozent ermöglichen!” freute sich Geschäftsführer Rolf Feldmann. Groß ist mit über 6.000 Mitarbeitern hingegen das Крюковский вагоностроительный завод – pardon, statt auf Russisch sollte der Name auf Ukrainisch genannt werden… Крюківський вагонобудівний завод, also Krjukover Waggonbauwerk aus der Südukraine. Entgegen dem Namen werden dort außer Güter- und Personenwagen auch Triebfahrzeuge und Komponenten gebaut – “verstärkt auch für westeuropäische Normalspur, wir implementieren jetzt alle EN-Normen”, betonte Exportleiter Serhij Hrudnenko. Das exakt 150 Jahre alte Traditionswerk hofft, demnächst auch westeuropäische Kunden überzeugen zu können.

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