Alex-Nord/Oberpfalzbahn: BEG kündigt Strafzahlungen an

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Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember werden die Fahrgäste in den von der Länderbahn betriebenen Netzen Alex-Nord auf den Strecken von München nach Hof und Prag und Oberpfalzbahn im Raum Schwandorf/Cham mit erheblichen Verspätungen konfrontiert. Das hat laut BEG jetzt Konsequenzen.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaates plant, finanziert und kontrolliert, hatte daher die Geschäftsführung der Länderbahn für den 20. Dezember zu einer Gesprächsrunde einbestellt.

„Die momentanen Zustände sind für die Fahrgäste nicht akzeptabel. Wir fordern die Länderbahn dazu auf, so schnell wie möglich deutliche Verbesserungen einzuleiten“, so Johann Niggl, Sprecher der BEG-Geschäftsführung. „Die Länderbahn muss unverzüglich für einen reibungslosen Betrieb sorgen. Das hat im Interesse der Fahrgäste oberste Priorität. Dass die Länderbahn ihren vertraglichen Verpflichtungen derzeit nicht nachkommt, werden wir mit entsprechenden Strafzahlungen ahnden“, stellt BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl klar.

Hintergrund: Die Züge entsprechen noch nicht dem vereinbarten Fahrzeugzielkonzept und sind erheblich verspätet. Folglich kann das neue Fahrplankonzept für das Netz Alex-Nord trotz intensiver und solider Planungen unter der Mitwirkung aller Beteiligten nicht greifen. (red/BEG)

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