bahn manager #06/2020: Werkstatt & Service

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Auch wenn es derzeit patriotische Pflicht ist, weniger zu reisen – die Bahnbranche wird dringend benötigt. Es muss weiter repariert, modernisiert, investiert und digitalisiert werden. Staatliche Unterstützung sollte dabei auch den Nicht-Bundeseigenen Bahnen zuteilwerden, zum Beispiel durch Absenkung der Trassenkosten.

Streit in der Branche können wir ebenso wenig brauchen wie wirtschaftliche Notlagen bei DB oder ihren Mitbewerbern.

Weiterhin werden Messen und Kongresse verschoben. So könnte unverhofft der Newcomer-Event MES Expo Ende 2021 zur ersten Berliner Großmesse face to face werden. Eine polnische Redensart für solche Fälle: Man sagt ‘nichts zu machen’ und lebt weiter. Das wünschen wir uns und Ihnen: Mit den Kräften haushalten, die Sorgen der Mitmenschen ernst nehmen, gesund bleiben und sicher sein: Auch ein Pandemie-bedingter Tunnel beglückt uns am Ende mit Licht!

In diesem Sinne stellen wir in dieser Ausgabe verschiedene Neuentwicklungen für den Werkstattbereich vor. Wir freuen uns, dass „schon“ der Berlin-Brandenburger Flughafen eröffnet wurde, und referieren kontrapunktisch Forderungen und Aktionen zur sinnvollen Steuerung des Flugverkehrs. Unser Chefredakteur setzt sich für den Ausbau der Ostbahn ein und kommt damit auch in die renommierte

Fernsehsendung Eisenbahn-Romantik – eine erfreuliche Form der Synergie.

Haben Sie schon mal von „SNCF weiblich“ gehört? Falls nein, wir schließen diese Bildungslücke und berichten zudem über das britische Bahnwesen. Nicht nur wegen des Brexit bleibt es dort spannend.

Eine anregende Lektüre wünscht

bahn manager Magazin

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