Bahn setzt Standards im 3D-Druck

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Inzwischen kommen bereits mehr als 4.500 Ersatzteile und andere Produkte bei der Deutschen Bahn (DB) aus dem 3D-Drucker, vom Mantelhaken über die Kopfstütze bis zur Querdämpferkonsole – insgesamt etwa 100 verschiedene Teile. Damit hat die DB vor einiger Zeit begonnen, ihre Instandhaltung mit schneller verfügbaren Ersatzteilen zu revolutionieren.

Erstmalig lässt ein Mobilitätsunternehmen nun seine Lieferanten für die Produktion im 3D-Druck zertifizieren, um schneller und größere Mengen drucken zu können. Damit setzt die DB branchenübergreifende Standards beim Einsatz der innovativen Technik. Dazu stellen Ihnen Uwe Fresenborg, Geschäftsführer DB Fahrzeuginstandhaltung und Pate für den 3D-Druck bei der DB sowie Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin des 3D-Drucknetzwerks Mobility goes Additive die Aktivitäten der DB vor. Holger Lindner, Leiter Division Product Service TÜV SÜD, stellt Ihnen Details zu den Inhalten der Qualifizierung vor.

Darüber hinaus testet die DB für die Produktion ihrer Teile innovative 3D-Druckverfahren im Metalldruck. So auch das weltweit einmalige 3DMP-Verfahren – 3D-Druck mit Metalldraht und Lichtbogen – des jungen Berliner Unternehmens Gefertec. (red/DB)

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