Bahnbau: Porr modernisiert Eisenbahnlinie in Südpolen

in Bahnmarkt Europa von

Ende letzter Woche unterzeichneten die Porr S.A. und PKP PLK S.A einen Vertrag über die Modernisierung der Eisenbahnlinie E30 auf dem Abschnitt Kędzierzyn Koźle–Opole Zachodnie. Porr wurde mit der Planung und Durchführung der Bauarbeiten beauftragt.

Der Auftrag hat ein Volumen von rund 97 Millionen Euro. Die geplante Modernisierung leistet einen wichtigen Beitrag für die regionale Mobilität: Die maximal zulässige Geschwindigkeit wird von aktuell maximal 100 km/h auf bis zu 160 km/h erhöht, wodurch die Kapazität für den Personen- und Güterverkehr gesteigert wird.

„Bei der Vergabe des Auftrags waren vor allem zwei Kriterien ausschlaggebend: natürlich der Preis, aber dieses Mal auch die technologische Lösung. Die Gleissperrzeiten müssen möglichst gering gehalten werden. Unser polnisches Bahnbau-Team, das schon wiederholt mit seiner Expertise punktete, hat auf eine mechanische Erneuerung des Oberbaus mit speziellen Gleisbaumaschinen gesetzt. Das hat unseren Auftraggeber – neben unserem attraktiven Preisangebot – letztlich überzeugt“, zeigt sich Porr-CEO Karl-Heinz Strauss erfreut über den Erfolg seiner Mannschaft.

Im Zuge dieses Projekts wird Porr 91 Kilometer Gleisoberbau einschließlich Oberleitungsanlagen sowie 112 Weichen austauschen. Darüber hinaus werden 49 Ingenieurbauobjekte – insgesamt neun Brücken, fünf Überführungen, drei Unterführungen und 32 Durchlässe – und 22 Bahnübergänge umgebaut. Zusätzlich sind die Modernisierung der Leit-und Sicherungstechnik und die Instandsetzung von 15 Stellwerken geplant. Auch der Komfort für die Fahrgäste in den Bahnhöfen wird verbessert. (red/Porr)

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