Beamtenbund: GDL-Chef Weselsky erneut in Bundesleitung

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Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky ist am Montag in Berlin von 85 Prozent der 630 Delegierten als stellvertretender dbb-Bundesvorsitzender bestätigt worden. Das Amt hat er bereits seit 2012 inne.

Seither hat er sich in dem Beamtenbund und der Tarifunion dafür eingesetzt, dass starke Gewerkschaften starke Tarifverträge schließen können. Der Ausbau des Flächentarifvertrags hatte und hat dabei erste Priorität. Die Regelungen des GDL-Flächentarifvertrags BuRa-ZugTV gelten für das Zugpersonal fast flächendeckend in ganz Deutschland. Das hat dazu geführt, dass der Wettbewerb auf der Schiene nicht mehr über die Lohnkosten des Zugpersonals ausgetragen wird. Lokomotivführer und Zugbegleiter erhalten höhere Löhne und haben bessere Arbeitszeiten.

„Auch im öffentlichen Dienst muss die Tariffähigkeit und -mächtigkeit weiter ausgebaut werden, damit zukunftsweisende Tarifverträge mit den Arbeitgebern abgeschlossen werden“, sagte Claus Weselsky. „Nur so können qualifiziertes Personal inklusive qualifiziertem Nachwuchs gewonnen und der öffentliche Dienst attraktiver werden. Nicht zuletzt müssen wir darauf achten, dass die Interessen unserer Kollegen auch nach dem Berufsleben gewahrt werden. Wir dürfen deshalb keine Abstriche beim Versorgungs- und Rentenniveau zulassen. Im dbb haben wir die Möglichkeit, unsere Kräfte über alle Statusfragen, Branchen- und Regionalunterschiede hinweg zu bündeln und damit die Interessen unserer Mitglieder noch besser zu vertreten.“ (red/dbb)

 

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