BIM-Kompetenzzentrum: OBERMEYER als Partner beteiligt

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Die Verträge sind unterzeichnet: Initiiert von der planen-bauen 4.0 GmbH wird ein Nationales BIM-Kompetenzzentrum entstehen.

OBERMEYER ist Teil eines Konsortiums aus 18 namhaften Partnern, die ihre Expertise bei der Planung und beim Betrieb des Kompetenzzentrums einbringen werden.

Als Initiative aller relevanten Verbände und Kammerorganisationen der Wertschöpfungs-kette Planen, Bauen und Betreiben in Deutschland hat sich die planen-bauen 4.0 GmbH die beschleunigte Einführung von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Geschäftsprozessen in Deutschland zum Ziel gesetzt.
Die planen-bauen 4.0 GmbH wirkte maßgeblich bei der Umsetzung des dreiteiligen Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ mit, den das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 2015 mit dem Ziel, BIM als ganzheitliche Planungsmethode zu implementieren, veröffentlichte. Auch OBERMEYER war und ist in allen drei Stufen (INFRABIM, BIM4INFRA2020 und BIM4RAIL) mit der wissenschaftlichen Begleitung diverser Projekte beauftragt.

BIM-Kompetenzzentrum als Anlaufstelle des Bundes

Das geplante nationale Kompetenzzentrum ist die zentrale, öffentliche Anlaufstelle des Bundes bei allen Fragen zum Thema Digitalisierung des Bauwesens, bei der Qualitätssicherung und der Koordination von BIM-Aktivitäten.

Im Einzelnen unterstützt es den Bund in folgenden Bereichen:

• Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie,
• Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben,
• Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten,
• Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten,
• Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften und
• Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

OBERMEYER als Teil des BIM Kompetenzzentrums wird insbesondere bei der Umsetzung der ersten drei Punkte mitwirken.

Im Juni unterschrieb planen-bauen 4.0-Geschäftsführer Herr Dr. Jan Tulke zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat den Vertrag zur Planung und zum Betrieb des Nationalen BIM-Kompetenzzentrums. Dr. Jan Tulke:

„Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Bauwesen ist unumkehrbar. Damit Deutschland weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt, ist es folgerichtig, dass das Verkehrsministerium sowie das Bauministerium ihre herausragenden Positionen als Bauherren dazu nutzen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.“

Projektpartner und BIM-Spezialist

Dass OBERMEYER als einer der insgesamt 18 Projektpartner, allesamt namhafte Unternehmen und Institutionen, beim Nationalen BIM-Kompetenzzentrum mit im Boot ist, kommt nicht von ungefähr: Schon früh hat sich die Planungsgesellschaft in der 3D-orientierten Planung einen Namen gemacht. Seit über zehn Jahren werden dort Projekte mit BIM-Methoden ausgeführt. Im  Zusammenspiel mit Geoinformationssystemen ergeben sich so komplexe digitale Bauwerksmodelle, welche technologisch optimierte, gewerkeübergreifende Gesamtplanungen ermöglichen. (red/Obermeyer)

Weitere Partner: adesso AG, AEC3 Deutschland GmbH, CORE architecture Kölln & Mondino GbR, embeteco GmbH & CO. KG, eTASK Immobilien Software GmbH, HOCHTIEF ViCon GmbH, Implenia AG, interactive instruments Gesellschaft für Software-Entwicklung mbH, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, RKW Architektur +, Ruhr-Universität Bochum, Schüßler-Plan GmbH, STRABAG AG, Technische Universität München, VIA IMC GmbH, WTM Engineers GmbH.

Bild: v.l.n.r. MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

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