BOB-Chef wechselt zum MVV

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Nächster Geschäftsführerwechsel bei der Bayerischen Oberlandbahn: BOB-Chef Bernd Rosenbusch verlässt das Unternehmen zum 1. Oktober und wird neuer Geschäftsführer beim MVV. 

„Die Gesellschafter des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) – die Landeshauptstadt München, der Freistaat Bayern und die acht Verbundlandkreise – haben am Mittwoch, 9. Mai 2018, mit einstimmigem Beschluss Herrn Dr. Bernd Rosenbusch als neuen Geschäftsführer der MVV GmbH bestellt. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 tritt Dr. Rosenbusch die Nachfolge des langjährigen MVV-Geschäftsführers Alexander Freitag an, der Ende September 2018 nach 21 Jahren in der MVV-Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet wird.

Der gebürtige Bremer Dr. Bernd Rosenbusch studierte in Mannheim Betriebswirtschaftslehre und promovierte dort anschließend über ASEAN (Verband südostasiatischer Nationen). 2001 begann er beim Personenverkehr der Deutschen Bahn AG in der Strategieabteilung, wurde 2005 Abteilungsleiter für Preis- und Erlösmanagement bei der DB Regio AG. Er wechselte 2006 nach Bayern und wurde dort Regionalleiter für Marketing, 2010 zusätzlich Geschäftsleiter von DB Regio Allgäu-Schwaben. Seit 2015 ist er als Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Bayerischen Oberlandbahn GmbH und Bayerischen Regiobahn GmbH tätig.“

Rosenbuschs Vorgänger Kai Müller-Eberstein hatte nach nur eineinhalb Jahren das Unternehmen verlassen. Dieser wiederum hatte den glücklosen Geschäftsführer Axel Sondermann abgelöst, der wiederum Nachfolger von Gründungs-Geschäftsführer Heino Seeger war. Seeger leitet mittlerweile die Tegernsee Bahn.

Rosenbusch hatte während seiner Zeit als BOB-Geschäftsführer mit zwei schweren Zugunglücken zu tun: im Februar 2016 in Bad Aibling und zuletzt vor wenigen Tagen in Aichach. (red/Merkur)

 

 

 

 

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