Buchtipp: Bahn-Fachmann versucht sich als Thriller-Autor

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Am 11. Oktober 2018 erscheint ein Buch, das nicht der Eisenbahn-Fachliteratur zuzurechnen ist, obwohl sehr viel Eisenbahn vorkommt: „Der Tunnel“ von Hans Leister, ein Thriller und Endzeit-Roman mit optimistischem Schlusskapitel. Die Handlung spielt im Schweizer Untergrund, nämlich im 57 km langen Gotthard- Basistunnel und seinen Seitenstollen sowie in einem benachbarten Militär-Bunker.

Eine der Hauptpersonen ist der Lokführer Martin Steppach, der den IC 683 von Basel nach Lugano bringen soll, und die Gegenleistung zurück. Basel wird er nie mehr sehen.

Was vorkommt? Spannender Eisenbahn-Betrieb, Informationen zu globalen Naturkatastrophen und menschliche Interaktion in Extremsituationen. Wichtige Informationen für das weitere Überleben kommen von unerwarteter Seite. Die Führung übernimmt eine Lehrerin und eine Wissenschaftlerin im Militärdienst, sie kommen am besten mit Regellosigkeit und Chaos zurecht.

Natürlich tragen auch die insgesamt vier Lokführer der Züge im Tunnel wesentlich dazu bei, wenigstens einer Anzahl Menschen in Europa das Überleben zu ermöglichen. Wenn damit der Lokführer-Beruf ins Gespräch kommt, wäre es ein schöner Nebeneffekt.

„Der Tunnel“ erscheint am 11.Oktober im Benevento-Verlag und ist zum Preis von 20 Euro im Bahnhofsbuchhandel erhältlich, natürlich auch überall sonst, wo es Bücher gibt, oder als E-Book.

Hans Leister Zur Person: Nach gut 20 Jahren im Management von Bahnunternehmen ist der Autor nach wie vor im Schienenverkehr als Berater tätig, aber auch in Gremien von Mofair, der Allianz pro Schiene, PRO BAHN, im Netzbeirat der DB Netz AG und als eines der Gründungsmitglieder der Initiative Deutschland-Takt, die jetzt zum zehnjährigen Bestehen der Initiative den Durchbruch in der Bundespolitik erreicht hat.

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