Bundesnetzagentur nimmt Rastatt-Havarie unter die Lupe

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Auch die Bundesnetzagentur will die Rastatt-Havarie auf der Rheintalbahn unter die Lupe nehmen. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2017 hervor.

Sie habe wegen der Streckenvollsperrung unmittelbar nach der Tunnelhavarie ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei ging es um die Zugangsgewährung und Bereitstellung von Trassen auf den verbliebenen Umleitungsstrecken und deren Verteilung auf die einzelnen Eisenbahnverkehrsunternehmen. „Die Bundesnetzagentur führt das Vorermittlungsverfahren zu Rastatt in 2018 fort und wird die Erstellung von geeigneten Notfallkonzepten in den zukünftigen Fokus nehmen.“ Künftig solle bei Baumaßnahmen gewährleistet sein, dass die Züge auch bei Störungen und Unfällen noch weitestgehend verkehren können.

Die Netzagentur kündigt außerdem an, in zwei separaten Beschlusskammerverfahren im Laufe des Jahres 2018 für mehr Transparenz bei der Beschreibung von Personenbahnhöfen und Abstellgleisen durch die DB-Infrastruktursparte schaffen zu wollen.

Über die Entwicklung der Marktanteile von DB und Wettbewerbsbahnen im Berichtsjahr 2016 hatte die Bundesnetzagentur schon im Dezember 2017 in ihrer regelmäßigen Marktuntersuchung berichtet. (red/roe)

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