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Kooperation: SOB fährt ab 2020 zwei Linien der SBB

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Die Schweizerische Südostbahn (SOB) und die SBB haben eine langfristige Zusammenarbeit beschlossen. Gemäß einer heute unterzeichneten Vereinbarung fährt und vermarktet die SOB ab Dezember 2020 zwei Linien der SBB im Co-Branding.

Dies wird in eigener betrieblicher Verantwortung erfolgen, aber unter dem Dach einer einheitlichen SBB-Fernverkehrskonzession. Die Kooperation der beiden Bahnen bringe einen direkten Nutzen für die Bahnkunden., teilt der SBB-Konzern mit. Es handelt sich dabei um die folgenden Linien:

 –    ZürichZugArthGoldau– beziehungsweise BaselOltenLuzernGotthardPanoramastreckeBellinzonaLocarno/Lugano;

–    BernBurgdorfLangenthalOlten-ZürichPfäffikonZiegelbrückeSargansChur

Mit der Kooperation intensivieren die SOB und die SBB ihre Zusammenarbeit. Diese soll auf beiden Linien für Angebots- und Komfortsteigerungen sorgen: durchgängige Verbindungen von Basel beziehungsweise Zürich über die Gotthard-Panoramastrecke ohne Umsteigen in Erstfeld und eine direkte IR-Verbindung von Bern nach Chur. Kunden profitieren zudem von neuen Fernverkehrszügen der SOB mit aufgewerteter 1. Klasse (2:1-Bestuhlung) entsprechend dem neuen Kundenversprechen für alle Interregio-Züge. (red/SBB)

ÖBB steigert Kapazitäten der Rollenden Landstraße

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Ab diesem Montag, 3. Juli, wird Rail Cargo Operator der Österreichischen Bundesbahnen ÖBB die Relation Wörgl – Brennersee mit der Rollenden Landstraße (RoLa) pro Tag mit 18 anstatt bisher 16 Zugpaaren bedienen. Dadurch wird der Brennershuttle zukünftig Platz für 648 Lkw bieten – ein Plus von 12,5 Prozent beziehungsweise 72 Lkw täglich. Seit Anfang Mai 2017 greift das sektorale Fahrverbot des Bundeslands Tirol, welches den Transport bestimmter Güter durch Schwerfahrzeuge auf einem Teilabschnitt der Tiroler Inntal-Autobahn verbietet. Die Auslastung des ÖBB-Brennershuttles stieg von zuvor 81,8 auf 93 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres verzeichnete die RoLa der Rail Cargo Group einen Anstieg der Auslastung um 70,6 Prozent.

 Kunden der RoLa überbrücken Fahrerruhezeiten im Begleitwagen der Züge, der zusätzlich zu den Liegeabteilen einen Aufenthaltsbereich mit Küche sowie Verpflegung anbietet. Rail Cargo Operator hält als Koordinator aller beteiligten Bereiche Niederflurgüterwagen für den Transport von LKW verschiedener Typen vor.

 Hermann Schmidtendorf, Fachjournalist, Berlin

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