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DB Netz setzt auf handgeführtes Ultraschallprüfsystem

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Die Gesellschaft Gleistechnik Süd mbH – ein Unternehmen der Vossloh Rail Services GmbH – erhält von der DB Netz AG einen Rahmenvertrag über die Lieferung von handgeführten Ultraschall-Schienenprüfsystemen des Typs RailRoadRunner.

Ende Juli 2017 hat die Gesellschaft Gleistechnik Süd mbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Vossloh Rail Services GmbH, den Zuschlag für die Lieferung handgeführter Ultraschall-Schienenprüfsysteme des Typs RailRoadRunner erhalten. Mehr Lesen

Gleisdelle bei Rastatt: 12 Millionen Euro Umsatzausfall pro Woche

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Die DB AG stellt Zugverkehr auf der Rheintalbahn wegen einer technischen Störung bis August ein. Das NEE fordert: Der Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse muss schnell wieder laufen – denn die Gleisdelle verursache 12 Millionen Euro Umsatzausfall pro Woche.

Nach einer Sichtung der Lage sei davon auszugehen, dass die aufgrund abgesenkert Gleise vorgenommene Sperrung der Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden sich mindestens über ein bis zwei Wochen erstrecken wird, teilt die DB mit.

Dramatische Auswirkungen auf SPV und SGV

Das nun „alle Signale auf Halt“ für mitteleuropäischen Nord-Süd-Schienengüterverkehr stünden, sei der traurige Höhepunkt eines Missmanagements von Politik und DB, teilen die NEE mit. Und: „Eine einzige kollabierte Bahntunnel-Baustelle bei Rastatt hat die wichtigste Schlagader des transeuropäischen Schie­nengüterverkehrs unterbrochen und bremst die Industrie nördlich und südlich der Alpen aus. Das behindert nicht nur viele Tausende Bahnreisende, die 20 Kilometer per Bus reisen müssen. Dramatisch sind auch die Auswirkungen auf den Güterverkehr.“

Normalerweise sind auf der Strecke täglich rund 200 Güterzüge unterwegs. DAS Netzwerk Europäischer Eisenbahnen schätzt, dass die Umsatzausfälle alleine für die Güterbahnen bei zwölf Millionen Euro pro Woche liegen. Dabei sind weder die Schäden bei den Versendern/Empfängern der Güter noch bei der Infrastruktur berücksichtigt. (red/DB/NEE)

Feldversuch: Siemens baut ersten eHighway für Lkw in Deutschland

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Erstmals Infrastruktur für elektrische Lkw auf einer deutschen Autobahn: Siemens wurde vom Land Hessen mit dem Bau einer Oberleitungsanlage für elektrifizierten Straßengüterverkehr auf einer zehn Kilometer langen Strecke beauftragt.

Über die Oberleitung wird der elektrische Antrieb eines Hybrid-Lkw mit Strom versorgt. Siemens hatte die Innovation “eHighway” 2012 erstmals vorgestellt. Das System soll auf der Bundesautobahn A5 zwischen den Anschlussstellen Zeppelinheim/Cargo City Süd des Frankfurter Flughafens und Darmstadt/Weiterstadt gebaut werden.

Planung, Bau – optional Instandhaltung

Mit diesem Feldversuch wird der eHighway erstmals auf einer öffentlichen Straße in Deutschland erprobt. Siemens übernimmt die Planung, den Bau und optional die Instandhaltung der Anlage. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des von Hessen Mobil geleiteten Verbundprojekts “Elektrifizierter, innovativer Schwerlastverkehr auf Autobahnen” (ELISA), das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird. Hessen Mobil ist zuständig für Planung, Bau, Betrieb und das Management des hessischen Verkehrswegenetzes.

“Mit der Errichtung der Anlage soll der praktische Nachweis der Integrationsfähigkeit von Oberleitungssystemen im Straßenraum erbracht werden. Die Anlage soll in reale Transportketten eingebunden und die Machbarkeit der klimaneutralen Güterlieferung im urbanen Raum Frankfurt nachgewiesen werden”, sagt Gerd Riegelhuth, Abteilungsleiter Verkehr bei Hessen Mobil. (red/Siemens)

Mobiltex: Schmitz-Werke bringen neue Marke an den Markt

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Das international agierende Textilunternehmen Schmitz-Werke aus Emsdetten in Westfalen hat speziell für die Marktsegmente Rail, Automotive und Aircraft eine neue Marke für technische Textilien gestartet: Sie heißt mobiltex.

In dem Geschäftsbereich die Schmitz-Werke Produktinnovationen und kundenindividuelle Lösungen „made in Germany“ für die textile Ausstattung im Personentransport. Zum Markenlaunch präsentierte mobiltex ein Blackout-Gewebe für im Bahnbereich genutzte Sonnenschutz-Rollos, das die Kriterien für die bestmögliche Brandschutz-Einstufung „Hazard Level 3“ erfüllt und daher auch in Schlafwagenabteilen eingesetzt werden darf.

Entwicklungspartner gesucht

„Nach intensiver dreijähriger Entwicklung ist uns mit dem neuen Blackout-Gewebe für Rollos in Schienenfahrzeugen ein großer Fortschritt gelungen“, sagt Torsten Weißhaar, Sales Manager Automotive bei mobiltex. „Unseres Wissens nach sind wir die Ersten mit einem derartigen Produkt im Markt, das das ‚Hazard Level 3‘ der neuen europäischen Brandschutznorm DIN EN_-45545-2 erreicht.“ Nun wolle man verstärkt Auftraggeber in den Bereichen Bahn, Automobil, Nutzfahrzeuge, Luftfahrt, Industrie und Verkehr ansprechen: Ziel sei es Entwicklungspartnerschaft für innovative Textillösungen einzugehen.

„Ob Sitz- und Polsterbezüge, Sonnenschutz-Rollos oder Vorhänge – das Anwendungsspektrum ist schier unbegrenzt“, sagt Weißhaar. Denn „die Vielfalt der Modifikationen im Angebot nimmt hier eher zu als ab“, weiß der Sales Manager. (red/Schmitz-Werke)

Kombinierter Verkehr: H.Essers ordert 210 Kögel-Auflieger

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Der Logistikanbieter H.Essers mit Hauptsitz im belgischen Genk hat jüngst 210 neue Kögel Cargo Rail mit RoRo-Ausstattung bestellt. Die neuen, nach DIN RN 12642 Code XL zertifizierten Auflieger in Rail-Ausführung sollen die Ökobilanz stärken.

Koegel_Essers

 Mit 950.000 Quafdratmeter Lagerfläche, einer Flotte von 1460 Lkw und 3050 Trailern ist H.Essers einer der größten Logistikdienstleister in Europa. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 5400 Mitarbeiter an 67 Standorten in 15 Ländern West- und Osteuropas. H.Essers hat sich für den Transport und die Logistik von Chemikalien, pharmazeutischen Erzeugnissen, Produkten des Gesundheitswesens und für andere hochwertige Waren spezialisiert.

 Zudem bietet H.Essers Transporte per Bahn und Schiff, um die CO2-Bilanz so gering wie möglich zu halten. Dazu tragen künftig auch die neuen Kögel Auflieger bei.

 Auflieger bis Züge bis 140 km/h zugelassen

Die 210 für den multimodalen Verkehr bestimmten Auflieger verfügen über einen verstärkten Fahrgestellrahmen. Dank der im Rahmen integrierten Greiferkanten, einem Greiferzangen-Planenschutz und der speziellen Achsen in Rail-Ausführung sind die Cargo Rail Auflieger bahnverladbar. Dabei sind die neuen Trailer für die flexible Verladung auf die gängigsten Bahn-Taschenwagen c, d, e, f, g und h ausgelegt.

 Die Auflieger sind nach DIN EN 12642 Code XL zertifiziert und damit für den Transport auf Schnellgüterzügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h zugelassen. (red Kögel Trailer)

 

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