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Waggonbau Niesky: GATX bestellt 50 Modultragwagen

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Die GATX Rail Germany GmbH mit Sitz in Hamburg hat – bereits am 7. August – mit WBN Waggonbau Niesky einen Vertrag zur Lieferung von 50 Modultragwagen unterzeichnet – inklusive einer Option über weitere 100 Stück dieser Spezialtragwagen.

Mit diesem im Markt völlig neuen Wagenkonzept soll es laut WBN möglich sein, die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität im kombinierten Schienengüterverkehr spürbar zu erhöhen und damit mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.

Die Wagen sind mit den innovativen Nieskyer Drehgestellen der Bauart DRRS25L mit Kompaktbremseinheit ausgerüstet. Die Wagen sind durch ihre Modularität und geringe Eigenmasse an sich schon sehr wirtschaftlich und mit dem Einsatz der DRRS-Drehgestelle auch nochmals gewichts- und lärmreduzierter und instandhaltungs- sowie energiefreundlicher als Wagen mit herkömmlichen Drehgestellen.

Flexibel einsetzbare Waggons und Module

Mit einem 45-Fuß-Wagen und den dazu gehörenden Mittelmodulen 52 und 60 Fuß können alle Transportaufgaben im containerisierten Bereich, vor allem auch die neuen Tankcontainer, bei der BASF realisiert werden. Mit dem Kauf eines Basiswagens und den dazugehörenden zwei längeren oder kürzeren Mittelmodulen verfüge der Kunde faktisch über drei vierachsige Containerwagen. Auch ein noch längeres Mittelmodul für einen dann 80-Fuß-Containerwagen wird bei Kundenbedarf zur Verfügung stehen. (red/WBN)

DB Schenker: Preise steigen zum Oktober um sechs Prozent

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Steigende Kosten, die auch durch bereits getroffene Maßnahmen der Effizienzsteigerung nicht mehr kompensiert werden können – mit diesen Worten begründet DB Schenker Deutschland eine Preiserhöhung im Landverkehr.

 Wie der Konzern heute mitteilt, sollen die Preise zum 1. Oktober im Schnitt um sechs Prozent steigen. Davon betroffen seien sowohl die Stückgut- als auch die Ladungsverkehre. Die größten Kostentreiber im Landverkehr sind den Angaben zufolge:

  • steigender Fachkräfte- und Fahrermangel vor allem im Nahverkehr
  • steigendes Verkehrsaufkommen was zu höheren Kosten in der Produktion führt
  • wachsende Märkte in Europa bedingen notwendige Investitionen in unser pan-europäisches Netzwerk
  • höhere Personalkosten durch die neuen Bestimmungen zu den regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeiten sowie steigende Löhne

Anpassung an die Marktgegebenheiten

Weitere Gründe für die höheren Kosten sind Investitionen in die Digitalisierung, die volatile Entwicklung der Märkte sowie externe Faktoren wie Grenzkontrollen, die innerhalb des Schengen-Raums wieder aufgenommen wurden. „Durch die Anpassung der Preise an die Marktgegebenheiten sichern wir die hohen Qualitätsstandards unseres Landverkehrs“, erklärt Marcel Vogler, Vorstand Landverkehre der Schenker Deutschland AG.“ (red/DB)

Raststatt: Hupac mit Alternativen für 50 Prozent der Ausfallzüge

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Am Samstag, den 12. August, wurde die Rheintalbahn in Rastatt bei Karlsruhe gesperrt. Grund: das Absinken der Gleise um einen halben Meter, als Folge von technischen Problemen im Tunnelbau – Hupac legt ab heute geltende Alternativen für den Engpass vor.

Auf dem Güterverkehrskorridor Rotterdam-Genua sind täglich Hunderte von Güterverkehrszügen unterwegs. Das Netzwerk der Hupac ist mit rund 155 Zugspaaren pro Woche direkt betroffen. Es handelt es sich um die Relationen Benelux-Italien, Deutschland-Italien und Skandinavien-Italien, sowie Verbindungen des Import/Export Schweiz. Wegen des italienischen Feiertags „Ferragosto“ am 15. August ist der Impact gegenwärtig noch nicht so stark ausgeprägt.

Dringendster Bedarf kann gedeckt werden

Für die heute startende Kalenderwoche 34 (21. bis 27. August) hat Hupac Umleitungen und Alternativen für 50 Prozent der ausgefallenen Züge geplant. In Anbetracht der urlaubsbedingt noch geringen Marktnachfrage kann dies voraussichtlich den dringendsten Bedarf decken.

Doch es werden weitere Anstrengungen nötig sein, um die gravierenden Folgen eines Streckenunterbruchs an zentraler Stelle des Güterverkehrskorridors Rotterdam-Genua zu kompensieren. Der Güteraustausch zwischen Deutschland und der Lombardei, Mittel- und Süditalien wird heute zu etwa 50 Prozent im Kombinierten Verkehr abgewickelt. (red/Hupac)

Kroatien: DB Arriva übernimmt Mehrheit bei Autotrans

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DB Arriva setzt ihren Wachstumskurs in Ost- und Südosteuropa fort: Um dortige Wettbewerbsposition zu stärken, hat die DB-Tochter für den Personenverkehr im Ausland 78,34 Prozent an der kroatischen Autotrans-Gruppe (ATG) übernommen.

 Mit über 1100 Mitarbeitern und 448 Fahrzeugen ist die ATG ist größte private Busbetreiber des Landes. Der Umsatz lag im Jahr 2016 bei 49,4 Millionen Euro. Die Zahl der DB Arriva-Mitarbeiter in Kroatien steigt mit der Neuerwerbung auf rund 1400, die der Busse auf etwa 600 und die der Fahrgäste auf jährlich 11,5 Millionen.

„Ost- und Südosteuropa sind für uns klare Wachstumsmärkte. Der Kauf von Autotrans ist eine weitere wichtige Wegmarke in dieser langfristigen Strategie“, sagte Manfred Rudhart, CEO von DB Arriva.

In ganz Ost- und Südosteuropa vertreten

DB Arriva ist seit 2013 im kroatischen Markt vertreten und bietet neben regionalen und nationalen Verkehren auch internationale Verbindungen an. Dazu gehören Arriva Express-Busse von Zagreb nach München und von Zagreb nach Mailand.

Außer in Kroatien ist DB Arriva in Ost- und Südosteuropa auch in Polen, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn aktiv. Zuletzt hat das Unternehmen 2016 einen Acht-Jahres-Vertrag für Busverkehre in Warschau gewonnen und ist so zum zweitgrößten Busbetreiber in Polen geworden. (red/DB)

Schaltbau

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Der Schaltbau Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr mit einem Auftragseingang in Höhe von 124,9 Millionen Euro ein Minus von 7,5 Prozent, auch der Umsatz sank spürbar (um 3,7 Prozent). Die Gründe: eine abgeschwächte Auftragslage bei Industriebremsen und Bahnübergängen sowie auf einigen Auslandsmärkten. Insgesamt habe man das erste Halbjahr damit „moderat unterhalb der Erwartungen abgeschlossen“, teilt der Konzern mit. (red/Schaltbau)

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