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VBK und AVG: Mehr Komfort und Sicherheit

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Mehr Platz, eine angenehmere Innenbeleuchtung und zusätzliche Möglichkeiten zum Festhalten: Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) treiben die Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte weiter voran.

Neben der kontinuierlichen Neubeschaffung moderner Tram- und Stadtbahnen sollen auch technische Umrüstungen bei den Bestandsfahrzeugen den Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste erhöhen. In enger Abstimmung mit dem Fahrgastbeirat des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) haben die beiden kommunalen Verkehrsunternehmen in den vergangenen Monaten damit begonnen, mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket den Fahrgastraum ihrer Stadt- und Niederflurbahnen zu optimieren. Mehr Lesen

Keolis: Mehr Komfort für Gäste im Teutoburger Wald-Netz

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Mit der Übernahme des Teutoburger Wald-Netzes (TWN) am 10. Dezember wird Keolis auf der Linie RB 61 zwischen Bielefeld und Hengelo neue Mehrsystem-Elektrotriebzüge vom Typ Flirt einsetzen. Der erste von acht Zügen wurde jüngst in Empfang genommen.

„Wir bieten unseren Fahrgästen und auch unseren Mitarbeitern mit den neuen Fahrzeugen modernste technische Ausstattung und Komfort“, erklärte Thomas Görtzen, Geschäftsführer von Keolis. Finanziert wird das Rollmaterial aus dem Hause Stadler von Alpha Trains. Stadler-Geschäftsführer Ulf Braker sagte zur Zusammenarbeit mit Keolis und dem Leasinggeber:

„Wir freuen uns, der Keolis Flirt-Fahrzeuge der neuesten Generation übergeben zu dürfen.“

Eine hohe Laufruhe sowie eine hohe Energieeffizienz zeichneten – neben der neuesten Sicherheitstechnik – diesen Fahrzeugtyp aus.

Mit ETCS Level 2 und ATB ausgestattet

Die fünfteiligen Züge können bis zu 585 Passagiere befördern, 266 davon auf Sitzplätzen. Im Bereich der ersten Klasse wurde das Platzangebot von 16 auf 24 Sitze erhöht. Zudem ist Platz für 24 Fahrräder pro Zug. Die Flirt verfügen über Multifunktionsabteile in allen Einstiegsbereichen, breite Einstiege und Spaltüberbrückungen. Der Komfort wird durch ein mehrsprachiges Fahrgastinformationssystem, LED-Leuchten im Innenraum und Steckdosen an allen Sitzen ergänzt.

Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Bielefeld und Hengelo (Niederlande). Für Fahrten auf den niederländischen Strecken sind die Flirt zusätzlich mit ETCS Level 2 sowie ATB ausgestattet. (red/Keolis)

Big-Data-Projekt „Protrain“ in Berlin-Brandenburg gestartet

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Der Zuzug in deutsche Großstädte führt zu einer steigenden Belastung des städtischen Verkehrs: Acht Unternehmen haben sich in dem Projekt „Protrain“ zusammengeschlossen und wollen mit Big Data den Nahverkehr in Berlin und Brandenburg optimieren.

Eines der acht Partnerunternehmen ist Telefónica Next. Die Tochter von Telefónica Deutschland steuert Erkenntnisse aus der Analyse anonymisierter Mobilfunkdaten zu dem Projekt Protrain bei. Auch DB Regio, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, BLIC, VBB, HaCon, IVU Traffic Technologies und predict.io machen mit.

 Die Verkehrsstöme besser verteilen

Ziel ist es, dass sich Fahrgäste im Bahnverkehr besser verteilen und damit vorhandene Kapazitäten optimal genutzt werden. Verkehrsbetriebe sollen auf Basis der Big-Data-Analysen die tatsächliche sowie die zu erwartende Nachfrage detaillierter bestimmen können und somit proaktiv reagieren. Reisende wiederum sollen in Echtzeit Informationen zu alternativen Verbindungen oder zu Wagen mit freien Plätzen erhalten.

Für die Analyse setzt Protrain auf das Potenzial bereits vorhandener und anonymisierter Daten – Mobilfunkdaten werden mit weiteren Datensätzen kombiniert. Das sind historische und aktuelle Fahrgastzähldaten, Informationen zum Bahnbetrieb, Wettereinflüsse, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt vom BMVI. (red/Telefónica Next)

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