DB-Ausverkauf? Linksfraktion fragt nach Eisenbahnerwohnungen.

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Der Verkauf von Immobilien und Grundstücken aus dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) durch die Deutsche Bahn AG (DB) interessiert die Fraktion Die Linke. Mit der Anfrage wolle sie Licht ins Dunkel der „undurchsichtigen“ Veräußerungen bringen, mit denen die DB seit Jahren ihre Bilanz aufbessere.

In einer Kleinen Anfrage (19/413) wollen die Abgeordneten unter anderem erfahren, wie viele Wohnungen im Besitz der DB beziehungsweise im Besitz des BEV, früher als „Eisenbahnerwohnungen“ bekannt, in den Jahren seit 1994 verkauft wurden und welche Verkaufserlöse dabei erzielt wurden. Gefragt wird auch, wer die Käufer dieser Wohnungen waren und welchen geschätzten Wert diese heute hätten. Die Linksfraktion möchte außerdem wissen, wie viele Wohnungen oder zu Wohnzwecken genutzte Immobilien sich derzeit im Bestand des BEV befinden und wie viele Wohnungen davon zum Verkauf stehen oder zum Verkauf vorgesehen sind.

Ziel der Anfrage an die Bundesregierung ist die Aufklärung der laut Linksfraktion „undurchsichtigen Grundstücks- und Immobiliengeschäfte insbesondere der DB AG, mit denen diese seit vielen Jahren ihre Bilanz aufbessere, dafür aber wichtiges „Tafelsilber“ des Konzerns verkauft und damit auch oft zu sehr fragwürdiger Stadtentwicklung und Gentrifizierung beiträgt“. (red/Hib)

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