DB Cargo setzt Zeichen für klimafreundlichen Güterverkehr und sucht Unterstützer

in Transport & Logistik von

Sie sind rund 12 Meter lang sowie 2,5 Meter hoch und breit – die grünen Container, die am 16. April 2021 in sieben deutschen Großstädten zu sehen sind, darunter Berlin, Hamburg, Köln, München und Mainz. Und sie tragen eine Botschaft, an der niemand vorbeikommt: „Güter gehören auf die Schiene“.

Hinter der Aktion steckt DB Cargo, die Tochtergesellschaft für Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn. Ziel ist es, mehr Sichtbarkeit für die grüne Logistik herzustellen und Unterstützer für den klimafreundlichen Güterverkehr zu gewinnen. Alle, die eine nachhaltige Verkehrswende befürworten, können auf www.WirsindGüter.de ein Zeichen setzen.

„Grüne Transportlogistik trägt entscheidend dazu bei, die klimapolitischen Ziele Deutschlands sowie die damit verbundene Reduzierung von CO2-Emissionen zu erreichen“,

erklärt Dr. Sigrid Nikutta,

Vorstand Güterverkehr DB AG und Vorstandsvorsitzende DB Cargo AG die Hintergründe der Aktion. „Für eine nachhaltige Verkehrswende müssen wir die Wirtschaft auf möglichst CO2-freie Lieferketten umstellen, klimafreundliche Logistik vereinfachen sowie Schiene und Straße intelligent kombinieren. Das ist eine Wahrheit, an der es kein Vorbeikommen gibt. Mit den grünen Containern wollen wir auffallen und Unterstützer für unsere Mission gewinnen.“

Denn mit 3.600 Zügen täglich holt DB Cargo schon jetzt mehr als 60.000 Lkw von der Straße und spart dadurch jedes Jahr 7 Millionen Tonnen CO2 ein. Schließlich verursachen Güterzüge rund 80 Prozent weniger Emissionen als Lkw. Bis 2021 wären Einsparungen von 21 Millionen Tonnen CO2 möglich, wenn 40 Prozent der Transporte mit Lkw auf die Schiene wechseln würden. DB Cargo plädiert daher für den sogenannten kombinierten Verkehr, im Zuge dessen jedes Transportmittel seine Stärken ausspielen kann.

Die aktuelle Coronakrise könne eine Chance sein. Denn sie stelle altbekannte Denkmuster auf den Kopf, so Sigrid Nikutta: „Wir stellen fest, dass Kunden nachhaltiger über ihren täglichen Konsum nachdenken und sich auf das besinnen, was wirklich zählt: nämlich eine Welt, in der wir auch morgen noch gut zusammen leben können – hier passen nachhaltige Lieferketten und klimafreundliche Bahnlogistik gut in zu einem neuen Konsumbewusstsein.“

Um hohe Aufmerksamkeit zu erreichen, sind die Container im Umfeld bekannter Orte platziert. Das sind etwa der Potsdamer Platz in Berlin, der Kölner Dom, der Münchner Odeonsplatz, die Hamburger Elbphilharmonie, der Frankfurter Opernplatz, der Dresdner Neumarkt an der Frauenkirche sowie die Mainzer Innenstadt vor der DB Cargo Zentrale. (red/DB)

zur Startseite