DB: Levin Holle wird neuer Finanzvorstand und Jeschke wiederbestellt

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Der Aufsichtsrat der DB AG hat heute wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Zum neuen Vorstand für Finanzen und Controlling bestellte das Gremium während einer turnusmäßigen Sitzung Dr. Levin Holle.

Der 52-Jährige wird seine Arbeit am 1. Februar 2020 aufnehmen. Holle arbeitet seit dem Jahr 2012 als Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen (BMF). Dort ist er für Finanzmarktpolitik zuständig. Der promovierte Jurist vertrat bisher das BMF im DB-Aufsichtsrat. Von 1997 bis 2011 war Holle in verschiedenen Funktionen für die Unternehmensberatung Boston Consulting Group tätig.

Der Aufsichtsrat verlängerte zugleich den Vertrag von Prof. Dr. Sabina Jeschke, seit November 2017 Vorstand Digitalisierung und Technik und bis November 2020 bestellt. Ihr neuer Vertrag läuft fünf Jahre und somit bis Ende 2025. Jeschke hat in den vergangenen zwei Jahren unter anderem die Themen „Künstliche Intelligenz“ und „Einheitliches Datenmanagement“ vorangetrieben und die aktuelle Digitalstrategie des Konzerns erarbeitet. Künftig verantwortet sie zudem den Bereich der Schweren Fahrzeuginstandhaltung. Bereits Anfang November hatte das DB-Kontrollgremium Dr. Sigrid Nikutta berufen, die zum 1. Januar 2020 den neu geschaffenen Vorstandsposten Güterverkehr übernehmen wird.

DB-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Odenwald:

„Zusammen mit dem gesamten Aufsichtsrat freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Holle, dessen Finanzexpertise wir alle sehr schätzen. Mit der Vertragsverlängerung von Frau Prof. Jeschke honorieren wir zum einen ihre Leistungen und setzen zum anderen ein Zeichen der Kontinuität. Das Team des DB-Vorstands ist somit komplett und kann nunmehr mit voller Kraft an der starken Schiene arbeiten.“

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Angesichts der anstehenden Wachstums- und Investitionsoffensive können wir das breite Know-how und die ausgezeichnete Vernetzung von Herrn Dr. Holle sehr gut gebrauchen. Ich freue mich, dass wir uns jetzt mit voller Energie auf die Umsetzung der Strategie ‘Starke Schiene‘ konzentrieren können.“ (red/DB)

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