DB-Mindbox-Chef: Die Bahn soll nicht hip, sondern besser werden

in Bahnmarkt Europa von

Mit Schienen und Zügen haben leuchtender Beton und Haferflocken auf den ersten Blick nichts gemeinsam und doch bringen beide spürbare Verbesserungen für die Kunden der Deutschen Bahn (DB).

Seit zwei Jahren fördert die DB in ihrem Coworking Space DB mindbox in Berlin Start-ups für jeweils drei Monate: mit Mentoring und Coaching, Zugang zu Kunden, Daten, Märkten und dem Netzwerk der DB sowie 25.000 Euro Startkapital.

„Unser Anspruch seit der ersten Stunde ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Bahn für unsere Kunden attraktiver zu machen“, sagt Onno Szillis, Leiter der DB mindbox. „Wir wollen die DB nicht hip, sondern schlichtweg besser machen.“ Szillis selbst verfügt über langjährige Erfahrung im DB-Konzern. Sein 12-köpfiges Team wurde aus DB-Mitarbeitern und Externen neu zusammengesetzt. Dabei entstanden auch neue Berufsbilder bei der DB, etwa der Start-up-Manager.

Die bislang acht Förderrunden haben unterschiedliche Schwerpunkte – von Bahnhofsgastronomie über Bautechnik bis hin zu Bahninfrastruktur und Kundeninteraktion. Seit der Eröffnung der DB mindbox am 24. November 2015 haben mehr als 30 Start-ups am DB Accelerator teilgenommen.

Die prominentesten Gewinner der mindbox sind „Haferkater“, Konux und Suit. (red/DB)

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