DB: Unfälle an Bahnübergängen erreichen niedrigstes Niveau

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Die Ursachen der Kollisionen sind zu über 90 Prozent Unachtsamkeit, Unkenntnis oder Leichtsinn der Straßenverkehrsteilnehmer – Deutsche Bahn, ADAC, Bundespolizei, VDV, UVB und VBG informieren seit 15 Jahren erfolgreich über das richtige Verhalten.

Die Bahnübergangsunfälle sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen und mit einer Zahl von 140 auf niedrigstem Niveau. Gleiches gilt für die Zahl der Kreuzungen von Schiene und Straße, die mit 16.871 Anlagen im Netz der Deutschen Bahn ebenfalls einen historisch niedrigen Wert erreicht hat. Um die Straßenverkehrsteilnehmer weiter über das richtige Verhalten am Bahnübergang zu informieren, startet die erfolgreiche Präventionskampagne „sicher drüber“ nach umfassendem Relaunch im 15. Jahr ihres Bestehens neu durch. www.sicherdrueber.de

„Die gute Botschaft ist: die Bahnübergangsunfälle sind deutlich gesunken. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden“, betont Dr. Roland Bosch, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Mehr als 90 Prozent der Kollisionen am Bahnübergang hätten durch das richtige Verhalten der Straßenverkehrsteilnehmer vermieden werden können. Wo sich Straße und Schiene kreuzen, gelten klare Regeln. Darüber aufzuklären, haben wir uns bei ‚sicher drüber‘ auf die Fahnen geschrieben, denn jeder Unfall ist einer zu viel. Neben der Aufklärung arbeiten wir weiter daran, mit den Kreuzungspartnern die Zahl der Bahnübergänge zu reduzieren. Zudem setzen wir auf die Entwicklung und Erprobung technischer Innovationen.“ (red/DB)

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