Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch

in Personenverkehr von

Nachdem in Frankfurt am Main wegen zu hoher Schadstoffwerte erneut Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in einer deutschen Großstadt vom Gericht verordnet wurden, fordert die Transdev-Gruppe, Deutschlands größter privater Mobilitätsanbieter, eine Wende in der Verkehrspolitik und den raschen Ausbau der Elektromobilität. 

„Es ist jetzt an der Zeit, endlich zu handeln“, stellt Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Transdev GmbH, fest. „Es gibt Lösungen für bessere Atemluft in deutschen Städten, man muss sie nur nutzen.“ Dazu gehöre in erster Linie der massive Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, um wesentlich mehr Menschen attraktive Angebote für ihre täglichen Mobilitätsbedürfnisse zu machen. Ein wesentlicher Baustein sei dabei die intensivere Nutzung von elektrischen Bahnsystemen und die Umstellung von mit Diesel betriebenen Busflotten auf moderne elektrische oder Brennstoffzellen-Antriebe.

Die Transdev-Gruppe betreibt derzeit die größte elektrische Busflotte Europas. Über 300 E-Busse von Transdev sind aktuell bereits in europäischen Städten unterwegs und sorgen so für zeitgemäße Mobilität ohne gesundheitsschädliche Abgase. In den Niederlanden betreibt Transdev derzeit zuverlässig die größten Null-Emissions-Busflotten Europas mit fast 250 Fahrzeugen. Einige Busse bringen es dabei auf eine Reichweite von mehr als 340 Kilometer pro Tag. In 2019 folgen weitere Projekte in Süddeutschland.

„Die Technik für emissionsfreie Fahrzeuge im Öffentlichen Verkehr ist vorhanden und funktioniert zuverlässig“,

stellt Dr. Heinemann fest.

„Die positiven Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass Wettbewerb und Ausschreibungen der beste Weg sind, um die E-Mobilität rasch voranzubringen“, sagt Dr. Heinemann. „Die Stadt Frankfurt am Main und die lokalen Nahverkehrsgesellschaft TraffiQ sollten jetzt die Möglichkeit nutzen, bei den anstehenden Vergaben von Verkehrsleistungen im Wettbewerb verbindliche Vorgaben zum Einsatz von E-Bussen zu definieren und mit entsprechenden Qualitätskriterien zu hinterlegen.“ So entstünde ein fairer Wettbewerb um die beste, umwelt- und kundenfreundlichste Lösung. (red/transdev)

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