Elektronetz Allgäu: Go-Ahead erhält Zuschlag

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Die Go-Ahead hat den Zuschlag erhalten, im Elektronetz Allgäu die Strecke München – Buchloe – Memmingen – Kißlegg – Hergatz – Lindau zu betreiben. Betriebsbeginn des für zwölf Jahre laufenden Vertrages ist der Dezember 2021. 

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg nutzen den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau, um ab Dezember 2021 einen schnellen Nahverkehr mit elektrischen Triebwagen zu bestellen. Mit insgesamt rund 2,6 Millionen Zugkilometern wird die Strecke insbesondere von Pendlern genutzt und ist eine wichtige Verbindung in der Region. Nach den Gewinnen von drei Netzen in Baden-Württemberg mit Verknüpfungen nach Bayern ist dies der erste Auftrag mit der BEG als federführendem Aufgabenträger.

„Wir freuen uns sehr, mit dem Elektronetz Allgäu nun unser viertes Netz in Deutschland befahren zu können und wollen mit einem qualitativ hochwertigen Betrieb zusätzliche Fahrgäste vom Schienenpersonennahverkehr überzeugen“,

sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH. „Wir gehen nun mit Hochdruck daran, mit dem Aufgabenträger sowie dem Hersteller über Details zu sprechen, um die Bedürfnisse unserer Kunden durch innovative und kundenorientierte Lösungen erfüllen zu können. Nachdem wir in Baden-Württemberg schon mit unseren Angeboten überzeugen konnten, wollen wir uns auch im Elektronetz Allgäu als verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner im Eisenbahnverkehr etablieren und uns zu einem bevorzugten Arbeitgeber entwickeln“, sagt Stefan Krispin. „Sicherheit und Qualität für die Fahrgäste, aber auch für unsere Mitarbeiter, stehen für uns dabei an erster Stelle“. (red/Go-Ahead)

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