Gleisgold: DB geht unter die Imker

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Ab sofort arbeiten auch Bienen für die Bahn: Im Rahmen eines Umwelt-Projekts ist die Deutsche Bahn quasi unter die Honigproduzenten gegangen; das süße Resultat ist jetzt in einer limitierten Auflage erstmals unter dem Namen “Gleisgold” erhältlich.

Der Honig ging aus dem Artenschutzprojekt “Bienen bei der Bahn” hervor, mit dem die Deutsche Bahn zum Erhalt der gebeutelten Honigbiene beitragen will. Dafür hat die Bahn rund 750 stillgelegte Bahnflächen privaten Imkern kostenlos für ihre Bienenvölker angeboten.

Verkostung am Gleis

Entwickelt wurde der “Gleisgold”-Honig zusammen mit der Agentur Ogilvy. Die Kreativen erdachten das Design sowie das Vermarktungs- und Kommunikationskopnzept, in dessen Rahmen unter anderem Honig-Verkostungen an den Hauptbahnhöfen Berlin, Frankfurt und München stattfinden.

“‘Gleisgold’ ist die konsequente Umsetzung einer nachhaltigen Idee”,

so Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy. “Das Produkt erzählt das Engagement der Bahn viel nachhaltiger, glaubhafter und natürlich anfassbarer, als es jede Kommunikation leisten könnte.“ Die Aktion ist eines von 100 Umwelt-Projekten, mit denen die Deutsche Bahn unter dem Motto “Das ist grün.” ihr Umwelt-Engagement beweisen will.

Wer sich den speziellen Brotaufstrich gönnen will, kann ihn im Online-Shop der Bahn erwerben; das 500-Gramm-Glas ist dort für 9,90 Euro erhältlich. Den restlichen August hindurch können Bahnreisende das “Gleisgold” außerdem bei einem Frühstück im ICE Bordbistro bestellen -so lange der Vorrat reicht. Bis zum 23. August läuft außerdem noch ein Facebook-Gewinnspiel, bei dem sich die Teilnehmer neben einer BahnCard 50 ein Glas des Honigs holen können. (red/W&V)

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