Großausschreibung: Netz Elbe-Spree wird neu vergeben

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Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Vergabeverfahren des „Netzes Elbe-Spree“ in die Wege geleitet. Das jetzige „Netz Stadtbahn“ wird modifiziert und erneut im Wettbewerb vergeben.

Mit jährlich rund 28 Millionen Zugkilometern ist das Netz Elbe-Spree (NES) bundesweit das größte Eisenbahnnetz, das bislang im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ausgeschrieben wurde. Neben den Ländern Brandenburg und Berlin beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an der europaweiten Ausschreibung. Der VBB führt das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durch. Die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt zur Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree kann unter folgendem Kurz-Link auf der VBB-Homepage eingesehen werden: VBB.de/NES.

Das Vergabenetz Elbe-Spree umfasst 17 Regionalexpress- und Regionalbahnlinien sowie den Flughafenexpress (FEX) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 28 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der größte Anteil der Verkehrsleistung liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Um zu gewährleisten, dass wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und ein Wettbewerb der Unternehmen im Eisenbahn-Regionalverkehr erzielt wird, ist das Vergabenetz in vier Einzellose aufgeteilt. Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge Netz Elbe-Spree beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022. (red/VBB)

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