HAKO: REINIGUNGSTECHNIK HILFT AUCH GEGEN CORONA

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Mit der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus gewinnen die Themen Sauberkeit und Hygiene zunehmend an Bedeutung – ein bahn manager-Gespräch mit Klaus Serfezi, Anwendungstechnischer Berater der Hako GmbH.

Von Hermann Schmidtendorf, Chefredakteur bahn manager

bahn manager Magazin: Gereinigt wird immer, aber die jetzige Lage um den Corona-Virus erfordert besondere Maßnahmen. Erhalten Sie derzeit mehr Bestellungen für Bodenreinigungsmaschinen als sonst? Hören Sie von Anwendern, dass häufiger als sonst Böden gereinigt werden?

Klaus Serfezi: Als Hersteller zukunftsfähiger Reinigungstechnik bieten wir Lösungen, die höchsten Ansprüchen an Sauberkeit auch in hygienisch sensiblen Bereichen gerecht werden. Dennoch können wir noch keinen „Boom“, das heißt eine deutlich gesteigerte Nachfrage nach genau diesen Lösungen, verzeichnen. Völlig richtig beginnt Hygiene in diesen Tagen schon bei jedem einzelnen von uns: zum Beispiel beim regelmäßigen Händewaschen.

Stellen Sie fest, dass Anwender jetzt in das Frischwasser der Fahrzeuge auch Desinfektionsmittel schütten? Macht das aus Ihrer Sicht einen Sinn? Was ist in einem solchen Fall mit dem Schmutzwasser, wie wäre es zu entsorgen?

Inzwischen kommen tatsächlich viele Anfragen aus Bereichen, in denen zwar saubere, aber nicht unbedingt hygienisch einwandfreie Ergebnisse gefordert sind. Jede zusätzliche Maßnahme kann unterstützen und helfen. Wird die Reinigung richtig durchgeführt, ist eine Dekontamination von bis zu 80% möglich. In den meisten Fällen darf das Schmutzwasser der Kanalisation zugeführt werden – auch in diesem Fall, da nicht von einer Virenbelastung auszugehen ist.

Ist denn überhaupt nach Ihrer Erfahrung ein Fußboden eine besondere Gefahrenquelle für die Verbreitung von Viren wie Corona? Falls ja, was empfehlen Sie? 

Aktuell gehen die Experten von der Tröpfcheninfektion als Hauptübertragungsweg aus. Schmierinfektionen über kontaminierte Oberflächen werden derzeit nicht ausgeschlossen. Welche Rolle sie spielen, ist allerdings noch nicht geklärt. Aber selbst, wenn von Fußböden nur ein minimales Risiko ausgeht, können hygienische Reinigungslösungen es noch weiter reduzieren.

Unsere Reinigungstechnik hat allerdings zwei weitere große Stärken: ihre Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit. Das bedeutet zum Beispiel für das Personal von Supermärkten, dass es sich auf die im Moment viel wesentlicheren Aufgaben konzentrieren kann – beispielsweise Regale auffüllen. Und das bei einwandfreien
Ergebnissen, die den Kunden ein sicheres Gefühl von Sauberkeit geben.

Wichtige Messen wie die Stuttgarter LogiMAT wurden wegen des Virus gestrichen. Sie sagen selber auf Ihrer Webseite, dass diese Messe als “wichtigste Plattform für die Begegnung und den Austausch mit der Intralogistikbranche” für Ihr Unternehmen einen hohen Stellenwert hat. Wie können Sie denn in solchen Zeiten dennoch Ihre Novitäten dem interessierten Publikum nahebringen?

Als verantwortlich handelndes Unternehmen stehen wir voll und ganz hinter der Entscheidung von Behörden und Messeveranstaltern, Messen zu verschieben oder
abzusagen. Wie alle Unternehmen müssen auch wir auf eine dynamische Situation dynamisch reagieren. Dazu gehört, die Kommunikation verstärkt auf Kanäle zu verlegen, die keine persönliche Interaktion erfordern – zum Beispiel unsere Internetseite oder ganz klassisch das Telefon.

Sie bieten sogenannte Ride-on-Maschinen in unterschiedlicher Größe an. Worauf sollte ein Interessent beim Kaufen achten, damit er sich die richtige Maschine anschafft? Wann ist im Alltag ein Allradantrieb sinnvoll?

Ein zentraler Punkt ist die Produktivität einer Maschine. Dazu zählen neben ihrer Effizienz und Leistungsstärke auch die Qualität, Langlebigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Serviceleistungen des Anbieters. Hako fügt diese Faktoren zu exzellenten Reinigungslösungen zusammen.

Die Nachfrage nach Ride-on-Maschinen steigt vor allem in Bereichen, in denen bisher nur handgeführte Maschinen eingesetzt werden konnten. Hier spielen besonders die Kompaktheit und Wendigkeit der Scrubmaster eine essenzielle Rolle. Zudem wurden sie für ihr rückenschonendes Gesamtmaschinenkonzept mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) ausgezeichnet.

Das komplette Interview findet sich in der Ausgabe 2/2020 des bahn managers. Auf der Bewegtbildplattform des bahn managers findet sich dazu ein Video, das den Scrubmaster B120 R im Einsatz zeigt und seine Funktionen erläutert: LINK.

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