Hochbahn legt Grundstein für neue U-Bahn-Werkstatt

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Zuletzt baute die Hamburger Hochbahn AG in den 1960er Jahren eine neue U-Bahn-Werkstatt – gestern, rund 50 Jahre später, legten Verkehrssenator Frank Horch und Hochbahn-Technikchef Jens-Günter Lang den Grundstein für einen neuen Standort in Billstedt.

Östlich der Haltestelle Legienstraße entstehen derzeit im Gleisbereich eine neue Werkstatt und eine Waschstraße für U-Bahnen. Mit der Hauptwerkstatt in Barmbek und der Betriebswerkstatt in Farmsen verfügt die Hochbahn künftig über drei Werkstattkomplexe für Reparaturen, Wartung, Instandhaltung und Pflege der 250 Fahrzeuge umfassenden U-Bahn-Flotte. Die Investitionssumme liegt bei rund 44 Millionen Euro.

Bei der Grundsteinlegung wurde auch eine Zeitkapsel eingemauert. In diese Zeitkapsel hatten die Beteiligten zuvor den Bauplan des neuen Gebäudes, einige Münzen als Symbol für die Finanzierung und eine aktuelle Tageszeitung gelegt.

„Für die Mobilität der Zukunft ist die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs unerlässlich. Das schließt Bus und Bahn genauso ein wie Car-Sharing, Shuttle-Dienste und andere innovative Mobilitätsformen. Ein wesentliches Element ist der Ausbau des U-Bahn-Netzes. Hierfür steht auch die heutige Grundsteinlegung für die Betriebswerkstatt in Billstedt“, sagte Verkehrssenator Frank Horch. (red/Hochbahn)

Bild: Jens-Günter Lang, Technikvorstand der Hochbahn, Verkehrssenator Frank Horch, Mitarbeiter der Baufirma Implenia und Söhnke Hornsmann, Hochbahn-Projektleiter (v.l.)

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