K+S stellt Vorstand neu auf und schließt Standort Sigmundshall

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Die K+S Aktiengesellschaft wird die neue Gruppenstrategie Shaping 2030 in Zukunft mit einem verkleinerten und neu strukturierten Vorstand vorantreiben. Zudem kündigte das Unternehmen an, den Standort Sigmundshall Ende 2018 zu schließen.

Vorstandsvorsitzender Burkhard Lohr wird gemeinsam mit Thorsten Boeckers, Finanzvorstand, und Mark Roberts, künftig Chief Operating Officer, das verkleinerte Vorstandsteam bilden. Otto Lose, der die neue Gruppenstrategie mit seinen Vorstandskollegen entwickelte, wird vor dem Hintergrund der neuen Struktur im besten Einvernehmen aus dem Vorstand ausscheiden. Thomas Nöcke wird am 1. September 2018 in den Ruhestand treten und bis zum Ablauf seines Mandats am 31. August 2018 die von ihm verantworteten Bereiche an seine Kollegen im Vorstand übergeben.

Schlechte Nachrichten für die Mitarbeiter am Standort Sigmundshall (Bild) – dort wird die Kaliproduktion zum Ende des Jahres 2018 eingestellt, teilt der Konzern mit. Grund: Die wirtschaftlich zu gewinnenden Vorräte neigen sich dem Ende zu. Die Bedingungen beim Abbau der Rohstoffe in mehr als 1400 Metern Tiefe bringen Mensch und Technik an ihre Grenzen. In Gesprächen mit Belegschaftsvertretern und Gewerkschaft werden neue Perspektiven für die rund 730 Mitarbeiter des Standortes erörtert.

„Die Entscheidung zur Schließung des Werkes fällt uns mit Blick auf die Belegschaft, die alles getan hat, um ihren Standort erfolgreich zu machen, nicht leicht“, sagt Lohr. Doch trotz des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könne das Werk nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden.” (red/K+S)

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