NEE: Klimaschutzdiskussionen in der Politik zum Erfolg führen

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Die erneute sturmbedingte Einstellung des gesamten Eisenbahnverkehrs im Personen- wie im Güterverkehr in großen Teilen Deutschlands wirft laut Netzwerk Europäischer Eisenbahnen ein drastisches Schlaglicht auf die Verletzlichkeit der Infrastruktur durch Naturgewalten.

Im Vorfeld der Bonner Klimakonferenz (6. bis 17. November) und rund um die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition äußerte der Verband die Hoffnung, dass Fortschritte bei der Minderung der Treibhausgasemissionen erzielt und beide Verhandlungen nicht nur als akademische Übung verstanden würden. NEE-Geschäftsführer Peter Westenberger sagte: „Stürme an sich sind kein Phänomen des Klimawandels, aber die Szenarien der Klimaforscher sagen seit langem eine höhere Intensität und Frequenz infolge der gestiegenen und steigenden Treibhausgasmengen voraus.“

Im Verkehrssektor, dessen Anteil von einem Viertel an den gesamten Treibhausgasemissionen weiterwächst, hat es bisher die geringsten Minderungserfolge gegeben. Im kürzlich veröffentlichten Wettbewerber-Report Eisenbahn 2017/18 wird die Reduktion auf 0,5 Prozent gegenüber 1990 beziffert.“ Im energieeffizienten Schienenverkehr bestehe die kurzfristige Möglichkeit, durch Verkehrsverlagerung, einen noch höheren Stromanteil und den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien die Emissionen wirksam zu drücken. (red/NEE)

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