Neue S-Bahnstation Elbbrücken

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In der Freien und Hansestadt Hamburg eröffnet morgen der neue S-Bahnhof Elbbrücken. Der neue Halt verbindet die Strecke Hamburg Hauptbahnhof–Hamburg-Harburg mit der HafenCity.

Die neue Station wurde von DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, feierlich in Betrieb genommen.

Ronald Pofalla:

„Ab morgen halten hier täglich 470 S-Bahnen. Bis zu 20.000 Fahrgäste werden diese attraktive Station nutzen. Mit dem neuen S-Bahnhof haben wir – der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die DB gemeinsam – einen leistungsfähigen Nahverkehrsknoten geschaffen. Das ist ein guter Beitrag zur Klima- und Mobilitätswende.“

„Mit einem architektonisch hochwertigen Bahnhofsgebäude verbindet die S-Bahn an den Elbbrücken jetzt den Hamburger Süden mit der HafenCity und dem zukünftigen Quartier Elbbrücken. Durch die Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn entstehen neue Querverbindungen in weitere Stadtteile bis in den Hamburger Osten. Dadurch wird der Hauptbahnhof als stark beanspruchter Knotenpunkt entlastet und die Leistungsfähigkeit des Schnellbahnsystems insgesamt verbessert. Der öffentliche Nahverkehr und die Mobilität sind das zentrale Thema unserer Stadt in den kommenden Jahren. Mit neuen S- und U-Bahnlinien, dichteren Takten undlängeren Fahrzeugen bauen wir das Angebot des HVV in großem Stil aus“, sagte Bürgermeister Tschentscher.

„Beide Stationen sind architektonisch interessante Bauwerke. Sie werden sicherlich ein Magnet für Hamburger und Touristen werden. Sie stellen ein weiteres Highlight als neuer Mobilitätsknoten im Nahverkehr zur Anbindung der Süderelbe-Region und der HafenCity dar“, so Enak Ferlemann.“

Seit Sonntag, 15. Dezember, kurz vor 4 Uhr, halten die ersten Züge der Linien S3 und S31 an den beiden rund 210 Meter langen Bahnsteigen. Diese werden von einer geschwungenen, etwa 90 Meter langen Stahlkonstruktion überdacht. 800 Glasscheiben wurden im Dach verbaut. Die zwischen Hammerbrook und Veddel gelegene neue Station entstand parallel zur U-Bahnstation am neuen Elbbrückenquartier. Beide Stationen sind mit einem gläsernen Übergang, dem sogenannten Skywalk, verbunden. Die Verkehrsstation hat rund 70 Millionen Euro gekostet. Die Finanzierung erfolgt aus Regionalisierungsmitteln des Bundes. Es ist eine Ko-Finanzierung aus dem GVFG-Bundesprogramm vorgesehen. (red/DB)

 

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