Kooperation: SOB fährt ab 2020 zwei Linien der SBB

in Bahnmarkt Europa von

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) und die SBB haben eine langfristige Zusammenarbeit beschlossen. Gemäß einer heute unterzeichneten Vereinbarung fährt und vermarktet die SOB ab Dezember 2020 zwei Linien der SBB im Co-Branding.

Dies wird in eigener betrieblicher Verantwortung erfolgen, aber unter dem Dach einer einheitlichen SBB-Fernverkehrskonzession. Die Kooperation der beiden Bahnen bringe einen direkten Nutzen für die Bahnkunden., teilt der SBB-Konzern mit. Es handelt sich dabei um die folgenden Linien:

 –    ZürichZugArthGoldau– beziehungsweise BaselOltenLuzernGotthardPanoramastreckeBellinzonaLocarno/Lugano;

–    BernBurgdorfLangenthalOlten-ZürichPfäffikonZiegelbrückeSargansChur

Mit der Kooperation intensivieren die SOB und die SBB ihre Zusammenarbeit. Diese soll auf beiden Linien für Angebots- und Komfortsteigerungen sorgen: durchgängige Verbindungen von Basel beziehungsweise Zürich über die Gotthard-Panoramastrecke ohne Umsteigen in Erstfeld und eine direkte IR-Verbindung von Bern nach Chur. Kunden profitieren zudem von neuen Fernverkehrszügen der SOB mit aufgewerteter 1. Klasse (2:1-Bestuhlung) entsprechend dem neuen Kundenversprechen für alle Interregio-Züge. (red/SBB)

Knorr-Bremse: Veränderung im Vorstand

in Personal & Management von

Ralph Heuwing war von Mai 2007 bis Mai 2017 Finanzvorstand (CFO) des Technologieunternehmens Dürr AG und verantwortete die kaufmännischen Bereiche des Konzerns, außerdem die Informations-technologie und das Global Sourcing sowie zwei der fünf Unternehmensbereiche von Dürr. 

Für seine Leistungen dort erhielt er 2016 die Auszeichnung „CFO des Jahres“. Hans-Georg Härter, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Knorr-Bremse AG: „Wir freuen uns sehr, mit Ralph Heuwing einen so erfahrenen, erfolgreichen und versierten CFO für Knorr-Bremse gewonnen zu haben. Wir setzen auf sein straffes Finanzmanagement und seinen strategischen Weitblick, um gemeinsam den dezidierten Wachstumskurs von Knorr-Bremse weiter voranzutreiben.“ Ralph Heuwing startete nach einem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen und am MIT in Cambridge (USA) sowie einem MBA-Studium am INSEAD in Frankreich seine Karriere bei der Boston Consulting Group (BCG) als Berater in den Büros in München und Frankfurt. Im Jahr 1996 wechselte er nach Indien, um dort das Beratungsgeschäft aufzu-bauen, bevor er 2001 als Geschäftsführer und Partner nach Deutschland zurückkehrte. Schwerpunkte seiner langjährigen Tätigkeit bei BCG für internationale Unternehmen der Industriegüter- und Finanzdienstleisterbranche waren Strategieentwicklung, Organisation, Performancesteigerung und Unternehmensfinanzierung. Ralph Heuwing wird am 1. November in die Knorr-Bremse AG eintreten und am 1. Januar 2018 das Ressort von Dr. Lorenz Zwingmann übernehmen.

 Dr. Zwingmann wird die Übergabe des Ressorts an seinen Nachfolger vorbereiten und begleiten, bevor er aus dem Unternehmen ausscheidet. Zum 1. Januar 2018 wechselt er in den Vorstand der Marquard & Bahls AG. Er wird dort nach einer Übergangsphase das Finanzressort von dem scheidenden CFO Claus-Georg Nette übernehmen. Zwingmann gehört dem Vorstand der Knorr-Bremse AG seit Ende 2008 an, von 2011 bis Mitte 2013 war er zusätzlich Sprecher des Vorstands. „Der Aufsichtsrat dankt Dr. Lorenz Zwingmann für sein außerordentliches Engagement für die Knorr-Bremse AG. Seit seinem Eintritt 2008 hat er einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Wachstumsstrategie des Unternehmens geleistet. Zwingmann hat effiziente Prozesse eingeführt, die Systeme im Finanzwesen, Risikomanagement und in der IT laufend optimiert und zukunftssicher aufgestellt.

Antritt zum 1. November 2017. (red/Knorr-Bremse)

Kombinierter Verkehr: H.Essers ordert 210 Kögel-Auflieger

in Industrie & Infrastruktur von

Der Logistikanbieter H.Essers mit Hauptsitz im belgischen Genk hat jüngst 210 neue Kögel Cargo Rail mit RoRo-Ausstattung bestellt. Die neuen, nach DIN RN 12642 Code XL zertifizierten Auflieger in Rail-Ausführung sollen die Ökobilanz stärken.

Koegel_Essers

 Mit 950.000 Quafdratmeter Lagerfläche, einer Flotte von 1460 Lkw und 3050 Trailern ist H.Essers einer der größten Logistikdienstleister in Europa. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 5400 Mitarbeiter an 67 Standorten in 15 Ländern West- und Osteuropas. H.Essers hat sich für den Transport und die Logistik von Chemikalien, pharmazeutischen Erzeugnissen, Produkten des Gesundheitswesens und für andere hochwertige Waren spezialisiert.

 Zudem bietet H.Essers Transporte per Bahn und Schiff, um die CO2-Bilanz so gering wie möglich zu halten. Dazu tragen künftig auch die neuen Kögel Auflieger bei.

 Auflieger bis Züge bis 140 km/h zugelassen

Die 210 für den multimodalen Verkehr bestimmten Auflieger verfügen über einen verstärkten Fahrgestellrahmen. Dank der im Rahmen integrierten Greiferkanten, einem Greiferzangen-Planenschutz und der speziellen Achsen in Rail-Ausführung sind die Cargo Rail Auflieger bahnverladbar. Dabei sind die neuen Trailer für die flexible Verladung auf die gängigsten Bahn-Taschenwagen c, d, e, f, g und h ausgelegt.

 Die Auflieger sind nach DIN EN 12642 Code XL zertifiziert und damit für den Transport auf Schnellgüterzügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h zugelassen. (red Kögel Trailer)

 

Alles auf grün: DB investiert in vernetzte Ampelsteuerung

in Märkte & Player von

Nie mehr an roten Ampeln warten: Die Deutsche Bahn Digital Ventures, die den Start-up-Fonds des DB-Konzerns verwaltet, beteiligt sich an Connected Signals Inc. Die DB erhofft sich davon einen Entwicklungsschub für die vernetzte Verkehrssteuerung in Smart Cities.

 Das US-Start-up aus Oregon beobachtet und analysiert die Rot- und Grünphasen von Ampeln und ist dank der intelligenten Verarbeitung dieser Informationen in der Lage, Verkehre optimal zu steuern.

Shuttles sollen die Bahn in der Stadt ergänzen

„Das Unternehmen nutzt Echtzeit-Verkehrsdaten und Künstliche Intelligenz, um Fahrzeuge und städtische Infrastruktur zu vernetzen“, sagt Boris Kühn, CEO der DB Digital Ventures. „Beeindruckend sind die Prognose-Qualität und die Anwendungsmöglichkeiten für autonome Shuttles, die wir als DB bereits erfolgreich testen und unseren Kunden in Ergänzung zur Bahn in den Städten der Zukunft anbieten wollen“, ergänzt Manuel Gerres, CEO und Leiter Neue digitale Geschäftsmodelle.

Sicherer Verkehrsfluss für autonome Fahrzeuge

Die von Connected Signals aufbereiteten Daten werden bereits von Automobilherstellern genutzt, um in aktuellen Fahrzeugmodellen die Dauer der jeweiligen Ampelphasen anzuzeigen. Dies ermöglicht eine vorausschauende Fahrweise entlang der „Grüne Welle“. Wartezeiten an roten Ampeln werden reduziert und dadurch Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß gesenkt. (red/DB)

Brenstoffzellenantrieb: NOW mit Förderaufruf für Züge und Schiffe

in Politik & Recht von

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) fördert im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2 (NIP) die Wettbewerbsfähigkeit technisch ausgereifter Produkte. Das teilt das NOW mit.

Im Fokus des aktuellen Aufrufs steht die Förderung von Zügen und Schiffen mit Brennstoffzellenantrieb sowie der zu deren Betrieb gegebenenfalls notwendigen Betankungsinfrastruktur. Die Antragsfrist zur Förderung im Rahmen dieses Aufrufs endet am 31. Dezember.

Anträge im Easyonline-Portale einreichen

Die Anträge sind über das Easyonline-Portal einzureichen. Das Förderprogramm des BMVI sowie der entsprechenden Förderschwerpunkt ist im easyonline Portal unter folgenden Bezeichnungen zu finden: Fördermaßnahme: Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – Phase 2.

250 Millionen Euro sind im Fördertopf

Für das NIP 2 stellt das BMVI im Zeitraum 2017 bis 2019 rund 250 Millionen Euro bereit. Die NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert das Programm im Auftrag des Bundes. (red/SBB)

Weitere Informationen über das NIP 2 sowie Ansprechpartner auf der NOW-Webseite: www.now-gmbh.de/de/nationales-innovationsprogramm/foerderprogramm.

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