GDL-Vorsitz: Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

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Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Er wurde jüngst in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. Seine Stellvertreter Norbert Quitter und Lutz Schreiber wurden ebenfalls mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Solidarität seit 150 Jahren

Weselsky blickt zurück auf die Geschichte der GDL. „Seit 150 Jahren stehen wir solidarisch zusammen. Von der Gründung der Hilfskasse zur Verbesserung der mangelhaften Altersversorgung der Lokomotivführer, über die Wiedergründung nach dem Verbot durch den Nationalsozialismus, dem Zusammenschluss nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung bis hin zum Flächentarifvertrag für das Zugpersonal in Deutschland gilt: einer für alle, alle für einen!“

Nicht auf Erfolgen ausruhen

„Wir werden uns aber nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern setzen unsere Ziele gewissenhaft um“, so der 58-Jährige. Zum ersten muss die GDL dafür sorgen, dass die Entgelt- und Arbeitsbedingungen des Flächentarifvertrags auch gelebt werden. Zum zweiten müssen diese Standards, die in diesem Jahr bei der Deutschen Bahn eingeführt wurden, auf den gesamten Eisenbahnverkehrsmarkt übertragen werden. Neben dem Entgeltsystem für das Zugpersonalist dies insbesondere eine stabilere Planbarkeit der Schichten. (red/GDL)

Transport Logistic 2017: SBB Cargo zeigt „Güterwagen der Zukunft“

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Hinschauen lohnt sich: Auf der transport logistic in München stellt SBB Cargo die ersten vier umgebauten „Güterwagen der Zukunft“. Die Wagen sind leiser, leichter und laufstärker als zuvor. Nun startet die vierjährige Testphase.  Der 5l-Zug genannte Güterwagen wurde mit dem Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr (TIS), dem Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) und etlichen Industriepartnern entwickelt – das 5L Kürzel steht für leise, leicht, laufstark, logistikfähig und life-cycle-kostenorientiert.

Deutschland-Premiere in München

Der Güterzug, zur transport logistic erstmals in Deutschland zu sehen, besteht aus insgesamt 16 Containertragwagen. Sie sind mit einer Vielzahl von innovativen Komponenten – wie zum Beispiel radial einstellbaren Radsätzen an den Drehgestellen, Scheibenbremsen, automatischer Kupplung, Telematik, Schalldämpfmaßnahmen und Sensorik – ausgestattet. Das Ziel: Weniger Lärm, Verschleiß und Energieverbrauch.

 Zugleich ist der Güterwagen ein Mosaikstein in der Automatisierungsstrategie von SBB Cargo, die auf der Messe vorgestellt wird. Dazu zählt unter anderem der Einsatz von unterschiedlichen Sensoren für die Transportüberwachung am Wagen oder am Gleis wie auch die Ausrüstung von rund 5000 Wagen mit RFID-Chips bis Ende 2017. (red/SBB Cargo)

Box2rail: DB launcht neues Portal für Containertransporte

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„box2rail“ heißt die neue Online-Buchungsplattform für Containertransporte per Bahn, die gezielt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten ist. Mit nur wenigen Klicks werden Containerbuchungen „port to door“ auf der Schiene – sicher, schnell und umweltfreundlich – von den deutschen Seehäfen direkt zum Empfänger in das Hinterland und vom Verlader zu den deutschen Seehäfen ermöglicht.

Nur drei Klicks und vier Infos

Die Buchungsplattform hat die TFG Transfracht entwickelt, ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Mit drei Klicks – Transportanfrage, Angebot und Buchung – gelangt der Container auf die Schiene. Eine Buchungsanfrage erfordert lediglich vier Angaben: Seehafen, Bestimmungsort, Versanddatum und Containerart. Im direkten Anschluss erfolgt eine sofortige Preisauskunft – ganz ohne Registrierung.

Schlanke Prozesse und Transparenz

box2rail-Kunden profitieren von einem verschlankten Buchungsprozess, intuitiver Bedienbarkeit, Kostentransparenz, Echtzeit-Service sowie Support per Chat und Live-Bonitätsprüfung für sofortige Buchung. „Unser Ziel mit box2rail ist es, mehr Kunden für die Schiene zu begeistern, zu zeigen, dass Bahntransporte einfach sind, und gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so Kerstin Corvers, Chefin von TFG Transfracht (red/DB).

Mehr Infos auf: www.box2rail.com.

bahn manager Magazin #3/2017: München, Münster, Megatrucks

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Die Digitalisierung macht auch vor der Logistik nicht halt: Klassische Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, liebgewonnene Traditionen und Erfolgsrezepte – alles kommt auf den Prüfstand. Diesen Eindruck kann zumindest gewinnen, wer das Programm der transport logstic 2017 in die Hand nimmt. Das bahn manager Magazin geht den Themen und Trends der in München stattfindenden globalen Logistik-Leitmesse auf den Grund. Für Zündstoff sorgt dabei auch der Anfang des Jahres von Verkehrsminister Dobrindt im Eiltempo zugelassene Lang-Lkw. Drei Verbände wollen den Koloss stoppen und haben Klage vor dem Berliner Verwaltungsgericht eingereicht. Zudem widmet sich das aktuelle Heft Münster, wo die Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik ihre Tore öffnet und berichtet ausführlich von neuesten Entwicklungen im Bahnland Österreich.

Messe-Ausgabe 140 Seiten

Die aktuelle Messe-Ausgabe des bahn Manager Magazins zur transport logistic 2017 liegt kostenlos auf dem Messe-Gelände in München aus oder ab sofort beim Hanse-Medien Verlag zum Preis von 16,50 Euro bestellt werden. Das Heft umfasst 140 Seiten und erscheint in einer verbreiteten Auflage von rund 8000 Exemplaren. Im Abonnement kann das bahn manager Magazin für 99 Euro pro Jahr bezogen werden (ePaper und Printausgabe).

 

Weitere Infos und Vorschau auf: www.bahn-manager.de.

Schienengüterverkehr: VDV stellt neuen Maßnahmenkatalog vor

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Zum achten Mal seit 2002 hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine Liste veröffentlicht, die aufzeigt, wo Probleme im deutschen Schienennetz existieren und welche Lösungen es dafür gibt. Dazu hatte der VDV die EVU und mit Unterstützung der Bundesgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV die Verbünde und Aufgabenträger nach Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes befragt. Die aktuelle Liste enthält nun 455 Einzelvorschläge, die von insgesamt 73 Unternehmen eingebracht worden sind. „Diese Liste hat schon in den vorigen Fassungen wesentlich dazu beigetragen, dass nicht nur Großprojekte in der Infrastrukturplanung berücksichtigt werden, sondern auch die Wirksamkeit kleinerer Maßnahmen im deutschen Schienennetz betrachtet wird“, sagt Martin Henke, VDV-Geschäftsführer Eisenbahnverkehr.

Nötig sind 50 bis 100 Millionen mehr pro Jahr

Die VDV-Maßnahmenliste verdeutlicht vor allem, wo akuter investiver Handlungs- und Finanzierungsbedarf für den weiteren Ausbau des Schienennetzes besteht. Zwar hat die DB Netz AG, die gemeinsam mit dem VDV die Maßnahmenvorschläge prüft und abarbeitet, einen Finanzierungsfonds aus Eigenmitteln für kleinere Maßnahmen, dennoch können zahlreiche Projekte nicht darüber finanziert werden. „Eine zusätzliche Unterstützung vom Bund in Höhe von 50 bis 100 Millionen Euro pro Jahr ist notwendig, um viele dieser wirkungsvollen Maßnahmen finanzieren und schnell umsetzen zu können“, erklärt Henke. (red/VDV)

 Die aktuelle VDV-Maßnahmenliste steht auf der Internetseite www.vdv.de im Bereich „Positionen“ zum Download bereit.

RailRunner: Neue Ganzzug-Verbindung startet zwei Wochen später

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Es ist ein Start mit Hindernissen: Da nicht ausreichend huckepackfähige Trailer zur Verfügung standen, verzögert sich die für April geplante neue Ganzzugverbindung zwischen Braunschweig und Bratislava. Das teilt der Operator Railrunner Europe heute mit und nennt – natürlich ohne Namen nennen – eine Fehleinschätzung des Bedarfs seitens des Kunden als Grund für die Verzögerung. Mehr Lesen

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