ÖPV: BMVI fördert neue digitale Plattform „Mobility inside“

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Die öffentlichen Verkehrsunternehmen und der VDV haben mit „Mobility inside“ eine gemeinsame Plattform geschaffen, die bundesweit unterschiedliche Tarife, Tickets und Fahrplaninfos im ÖPV vernetzt ­– das BMVI fördert das Projekt mit 880.000 Euro.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die digitale Mobilitätsplattform. Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) hat heute drei Förderbescheide mit einem Volumen von insgesamt 880.000 Euro übergeben, teilt das Ministerium mit.

„Bringen die digitale Vernetzung voran“

Verkehrsminister Dobrindt erklärte: „Die Digitalisierung bietet für den Öffentlichen Personenverkehr enorme Chancen, Angebot, Attraktivität und Auslastung weiter zu steigern. Dazu zählen deutschlandweit nutzbare Mobilitätsplattformen, die überregional und länderübergreifend Fahrgastinformationen verknüpfen und die Buchung von eTickets ermöglichen. Mit unserem Förderprogramm bringen wir die digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr voran und vereinfachen Mobilität in Deutschland.“

Plattform bündelt viele hundert Angebote

„Der Zugang zu Bus und Bahn, die in Deutschland von vielen hundert Unternehmen und Verbünde betrieben werden, soll durch diese Plattform signifikant vereinfacht werden. Das ist nicht nur Wille der europäischen und deutschen Gesetzgeber, sondern auch gut für die Fahrgäste und damit für die Branche“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. (red/VDV/BMVI)

TX Logistik verstärkt Vorstand und Geschäftsbereich IT

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Die TX Logistik AG (TXL) will weiterwachsen und stellt dazu auch personell die Weichen. Albert Bastius (49, im Bild) soll spätestens ab November dieses Jahres als Verantwortlicher für den Bereich Operations (COO) den Vorstand um Mirko Pahl (CEO), Berit Börke (CSO) und Pietro Mancuso (CFO) verstärken. Bereits zum 1. August wird Dominik Fürste (33) als Leiter IT und Business Process Engineering zum Eisenbahnlogistikunternehmen wechseln und dort als Chief Information Officer (CIO) tätig sein.

25 Jahre Erfahrung im Bahnsektor

Albert Bastius, der derzeit die weltweite Lok-Sparte bei Bombardier verantwortet, war zuvor mehr als 25 Jahre in verschiedenen Aufgaben innerhalb des Sektors tätig: darunter bei der DB und Vossloh. „Wir freuen uns, dass wir Albert Bastius für uns gewinnen konnten“, sagt Mirko Pahl, CEO TXL. „Denn in seiner beruflichen Laufbahn hat er eine anerkannte Expertise in den Bereichen des operativen Bahnbetriebs, des Asset-Managements und der Instandhaltung erworben.“

Masterplan für die Digitalisierung

Dominik Fürste kommt von DB Cargo, wo er seit 2011 das Großprojekt KAPA-Xrail leitet. Der Diplom-Kaufmann setzte damit nicht nur umfassende Prozess- und IT-Veränderungen in der Produktion und an der Schnittstelle zum Kunden um, er gestaltete auch den Masterplan zur Weiterentwicklung der IT-Landschaft mit.

„Im Zuge der Digitalisierung spielt der CIO künftig eine tragende Rolle“, betont Pahl. „Mit seiner Expertise in klassischen und agilen Prozess- und IT-Transformationen ist Dominik Fürste für diese neu geschaffene Position die Idealbesetzung.“ (red/TXL)

Goodbye Hellö: ÖBB verkauft Busangebot an Flixbus

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Die ÖBB haben den Verkauf des Fernbus-Startup Hellö an Flixbus beschlossen. Hintergrund: Trotz des erfolgreichen Starts der Fernbusmarke im Juli 2016 und des positiven Kundenfeedbacks sei davon auszugehen, dass die von den ÖBB angestrebten Ticketpreise in diesem Marktumfeld in absehbarer Zeit nicht durchsetzbar sind, teilt das Unternehmen heute mit.

Arbeitsplätze der Hellö-Mitarbeiter gesichert

Der Vertrag zwischen ÖBB und FlixBus soll mit 1.Juni in Kraft treten, die gesamte Transaktion bis August abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis wurde gegenseitiges Stillschweigen vereinbart. Die Arbeitsplätze der Lenker und Lenkerinnen von Hellö sind gesichert, sie werden weiterhin bei ÖBB-Postbus tätig sein.

„Mit diesem Zusammenschluss werden unsere Kunden ab Sommer von einem noch größeren Fernbus Angebot profitieren“, so Valerie Hackl, Vorstandsdirektorin der ÖBB Personenverkehr AG. Durch die Zusammenführung von Hellö und Flixbus steht den ÖBB-Kunden künftig der Zugang zu Europas größtem Fernbusnetz mit rund 1000 Zielen in 22 Ländern offen.

Vertriebskooperation startet Anfang Juni

Anfang Juni 2017 startet die gemeinsame Vertriebskooperation von Hellö und Flixbus. Hellö-Tickets sind ab diesem Zeitpunkt auch über Flixbus buchbar. „Damit bieten wir unseren Kunden auch in Zukunft einen direkten Zugang zu Fernbus-Angeboten und setzen die strategische Ausrichtung als Gesamtmobilitätsanbieter konsequent fort“, so Hackl abschließend. (red/ÖBB)

On:Track: Bombardier weitet Kooperation mit Start-ups aus

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Bombardier Transportation (BT) hat heute die Ausweitung seiner Zusammenarbeit mit Start-ups bekanntgegeben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden neue Wege zu innovativen Mobilitäts- und Verbindungslösungen entwickelt. Im Zuge der neuen On:Track-Digitalisierungsinitiative des Unternehmens fasst BT eine Reihe von Projekte für mehr neue digitale Geschäftsmodelle zusammen.

Effizienz und Wachstum ermöglichen

Verner Baird, Chief Information Officer bei Bombardier Transportation, sagte: „Die Digitalisierung ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der DNA von Bombardier, sie ist etwas, das wir mit Leidenschaft verfolgen. Von eher datengestützten Geschäftsmodellen und Industrie 4.0 bis hin zu vernetzter Mobilität und mobilen Anwendungen bietet die Schienenverkehrsbranche jungen Start-up-Unternehmern ein unglaublich großes Potenzial zur Schaffung von Lösungen, die wie niemals zuvor Effizienz steigern, Wachstum ermöglichen und den Kunden Mehrwert bieten.”

Nächste Förderrunde startet im September

Seit Frühjahr ist Bombardier enge Partnerschaften mit Start-ups in den Bereichen Sicherheitslösungen für Industrienetzwerke, technische Überwachung von Schieneninfrastruktur, Big-Data-Analyse oder Mobilitätsanwendungen für offene Plattformen eingegangen. Die nächste Förderrunde soll im September dieses Jahres beginnen. Dabei legt Bombardier den Fokus auf Lösungen für die Industrie 4.0, um die Entwicklung, Herstellung und Wartung von Zügen effizienter, schneller und nachhaltiger zu machen. (red/BT)

GDL-Vorsitz: Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

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Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Er wurde jüngst in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. Seine Stellvertreter Norbert Quitter und Lutz Schreiber wurden ebenfalls mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Solidarität seit 150 Jahren

Weselsky blickt zurück auf die Geschichte der GDL. „Seit 150 Jahren stehen wir solidarisch zusammen. Von der Gründung der Hilfskasse zur Verbesserung der mangelhaften Altersversorgung der Lokomotivführer, über die Wiedergründung nach dem Verbot durch den Nationalsozialismus, dem Zusammenschluss nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung bis hin zum Flächentarifvertrag für das Zugpersonal in Deutschland gilt: einer für alle, alle für einen!“

Nicht auf Erfolgen ausruhen

„Wir werden uns aber nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern setzen unsere Ziele gewissenhaft um“, so der 58-Jährige. Zum ersten muss die GDL dafür sorgen, dass die Entgelt- und Arbeitsbedingungen des Flächentarifvertrags auch gelebt werden. Zum zweiten müssen diese Standards, die in diesem Jahr bei der Deutschen Bahn eingeführt wurden, auf den gesamten Eisenbahnverkehrsmarkt übertragen werden. Neben dem Entgeltsystem für das Zugpersonalist dies insbesondere eine stabilere Planbarkeit der Schichten. (red/GDL)

Transport Logistic 2017: SBB Cargo zeigt „Güterwagen der Zukunft“

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Hinschauen lohnt sich: Auf der transport logistic in München stellt SBB Cargo die ersten vier umgebauten „Güterwagen der Zukunft“. Die Wagen sind leiser, leichter und laufstärker als zuvor. Nun startet die vierjährige Testphase.  Der 5l-Zug genannte Güterwagen wurde mit dem Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr (TIS), dem Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) und etlichen Industriepartnern entwickelt – das 5L Kürzel steht für leise, leicht, laufstark, logistikfähig und life-cycle-kostenorientiert.

Deutschland-Premiere in München

Der Güterzug, zur transport logistic erstmals in Deutschland zu sehen, besteht aus insgesamt 16 Containertragwagen. Sie sind mit einer Vielzahl von innovativen Komponenten – wie zum Beispiel radial einstellbaren Radsätzen an den Drehgestellen, Scheibenbremsen, automatischer Kupplung, Telematik, Schalldämpfmaßnahmen und Sensorik – ausgestattet. Das Ziel: Weniger Lärm, Verschleiß und Energieverbrauch.

 Zugleich ist der Güterwagen ein Mosaikstein in der Automatisierungsstrategie von SBB Cargo, die auf der Messe vorgestellt wird. Dazu zählt unter anderem der Einsatz von unterschiedlichen Sensoren für die Transportüberwachung am Wagen oder am Gleis wie auch die Ausrüstung von rund 5000 Wagen mit RFID-Chips bis Ende 2017. (red/SBB Cargo)

Box2rail: DB launcht neues Portal für Containertransporte

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„box2rail“ heißt die neue Online-Buchungsplattform für Containertransporte per Bahn, die gezielt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten ist. Mit nur wenigen Klicks werden Containerbuchungen „port to door“ auf der Schiene – sicher, schnell und umweltfreundlich – von den deutschen Seehäfen direkt zum Empfänger in das Hinterland und vom Verlader zu den deutschen Seehäfen ermöglicht.

Nur drei Klicks und vier Infos

Die Buchungsplattform hat die TFG Transfracht entwickelt, ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Mit drei Klicks – Transportanfrage, Angebot und Buchung – gelangt der Container auf die Schiene. Eine Buchungsanfrage erfordert lediglich vier Angaben: Seehafen, Bestimmungsort, Versanddatum und Containerart. Im direkten Anschluss erfolgt eine sofortige Preisauskunft – ganz ohne Registrierung.

Schlanke Prozesse und Transparenz

box2rail-Kunden profitieren von einem verschlankten Buchungsprozess, intuitiver Bedienbarkeit, Kostentransparenz, Echtzeit-Service sowie Support per Chat und Live-Bonitätsprüfung für sofortige Buchung. „Unser Ziel mit box2rail ist es, mehr Kunden für die Schiene zu begeistern, zu zeigen, dass Bahntransporte einfach sind, und gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so Kerstin Corvers, Chefin von TFG Transfracht (red/DB).

Mehr Infos auf: www.box2rail.com.

bahn manager Magazin #3/2017: München, Münster, Megatrucks

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Die Digitalisierung macht auch vor der Logistik nicht halt: Klassische Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, liebgewonnene Traditionen und Erfolgsrezepte – alles kommt auf den Prüfstand. Diesen Eindruck kann zumindest gewinnen, wer das Programm der transport logstic 2017 in die Hand nimmt. Das bahn manager Magazin geht den Themen und Trends der in München stattfindenden globalen Logistik-Leitmesse auf den Grund. Für Zündstoff sorgt dabei auch der Anfang des Jahres von Verkehrsminister Dobrindt im Eiltempo zugelassene Lang-Lkw. Drei Verbände wollen den Koloss stoppen und haben Klage vor dem Berliner Verwaltungsgericht eingereicht. Zudem widmet sich das aktuelle Heft Münster, wo die Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik ihre Tore öffnet und berichtet ausführlich von neuesten Entwicklungen im Bahnland Österreich.

Messe-Ausgabe 140 Seiten

Die aktuelle Messe-Ausgabe des bahn Manager Magazins zur transport logistic 2017 liegt kostenlos auf dem Messe-Gelände in München aus oder ab sofort beim Hanse-Medien Verlag zum Preis von 16,50 Euro bestellt werden. Das Heft umfasst 140 Seiten und erscheint in einer verbreiteten Auflage von rund 8000 Exemplaren. Im Abonnement kann das bahn manager Magazin für 99 Euro pro Jahr bezogen werden (ePaper und Printausgabe).

 

Weitere Infos und Vorschau auf: www.bahn-manager.de.

Schienengüterverkehr: VDV stellt neuen Maßnahmenkatalog vor

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Zum achten Mal seit 2002 hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine Liste veröffentlicht, die aufzeigt, wo Probleme im deutschen Schienennetz existieren und welche Lösungen es dafür gibt. Dazu hatte der VDV die EVU und mit Unterstützung der Bundesgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV die Verbünde und Aufgabenträger nach Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes befragt. Die aktuelle Liste enthält nun 455 Einzelvorschläge, die von insgesamt 73 Unternehmen eingebracht worden sind. „Diese Liste hat schon in den vorigen Fassungen wesentlich dazu beigetragen, dass nicht nur Großprojekte in der Infrastrukturplanung berücksichtigt werden, sondern auch die Wirksamkeit kleinerer Maßnahmen im deutschen Schienennetz betrachtet wird“, sagt Martin Henke, VDV-Geschäftsführer Eisenbahnverkehr.

Nötig sind 50 bis 100 Millionen mehr pro Jahr

Die VDV-Maßnahmenliste verdeutlicht vor allem, wo akuter investiver Handlungs- und Finanzierungsbedarf für den weiteren Ausbau des Schienennetzes besteht. Zwar hat die DB Netz AG, die gemeinsam mit dem VDV die Maßnahmenvorschläge prüft und abarbeitet, einen Finanzierungsfonds aus Eigenmitteln für kleinere Maßnahmen, dennoch können zahlreiche Projekte nicht darüber finanziert werden. „Eine zusätzliche Unterstützung vom Bund in Höhe von 50 bis 100 Millionen Euro pro Jahr ist notwendig, um viele dieser wirkungsvollen Maßnahmen finanzieren und schnell umsetzen zu können“, erklärt Henke. (red/VDV)

 Die aktuelle VDV-Maßnahmenliste steht auf der Internetseite www.vdv.de im Bereich „Positionen“ zum Download bereit.

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