Fuxing: Ab September auf der Strecke Peking-Shanghai

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Zwischen Peking und Shanghai sind neuerdiings innovative Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ CRH400 als chinesische Eigenproduktion mit Tempo 350 km/h unterwegs. Die gute 1.300 km lange Strecke legen die Züge in viereinhalb Stunden zurück.

China Railway (CR) hat kürzlich den Hochgeschwindigkeitsbetrieb mit Geschwindigkeiten von 350 km/h  wieder aufgenommen. Dies melden die South China Morning Post und der Bahnproduzent CRRC mit Bezug auf staatliche Nachrichtenorgane. Mehr Lesen

DB Netz setzt auf handgeführtes Ultraschallprüfsystem

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Die Gesellschaft Gleistechnik Süd mbH – ein Unternehmen der Vossloh Rail Services GmbH – erhält von der DB Netz AG einen Rahmenvertrag über die Lieferung von handgeführten Ultraschall-Schienenprüfsystemen des Typs RailRoadRunner.

Ende Juli 2017 hat die Gesellschaft Gleistechnik Süd mbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Vossloh Rail Services GmbH, den Zuschlag für die Lieferung handgeführter Ultraschall-Schienenprüfsysteme des Typs RailRoadRunner erhalten. Mehr Lesen

Waggonbau Niesky: GATX bestellt 50 Modultragwagen

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Die GATX Rail Germany GmbH mit Sitz in Hamburg hat – bereits am 7. August – mit WBN Waggonbau Niesky einen Vertrag zur Lieferung von 50 Modultragwagen unterzeichnet – inklusive einer Option über weitere 100 Stück dieser Spezialtragwagen.

Mit diesem im Markt völlig neuen Wagenkonzept soll es laut WBN möglich sein, die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität im kombinierten Schienengüterverkehr spürbar zu erhöhen und damit mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.

Die Wagen sind mit den innovativen Nieskyer Drehgestellen der Bauart DRRS25L mit Kompaktbremseinheit ausgerüstet. Die Wagen sind durch ihre Modularität und geringe Eigenmasse an sich schon sehr wirtschaftlich und mit dem Einsatz der DRRS-Drehgestelle auch nochmals gewichts- und lärmreduzierter und instandhaltungs- sowie energiefreundlicher als Wagen mit herkömmlichen Drehgestellen.

Flexibel einsetzbare Waggons und Module

Mit einem 45-Fuß-Wagen und den dazu gehörenden Mittelmodulen 52 und 60 Fuß können alle Transportaufgaben im containerisierten Bereich, vor allem auch die neuen Tankcontainer, bei der BASF realisiert werden. Mit dem Kauf eines Basiswagens und den dazugehörenden zwei längeren oder kürzeren Mittelmodulen verfüge der Kunde faktisch über drei vierachsige Containerwagen. Auch ein noch längeres Mittelmodul für einen dann 80-Fuß-Containerwagen wird bei Kundenbedarf zur Verfügung stehen. (red/WBN)

Schweiz: BLS bewirbt sich um Autoverlad am Simplon

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Die BLS bewirbt sich dafür, auf den Fahrplanwechsel vom 10. Dezember den Autoverlad am Simplon zwischen Brig und Iselle zu übernehmen. Das EVU hat am vergangenen Freitag beim Kanton Wallis ein entsprechendes Angebot abgegeben.

Der Autoverlad am Simplon würde das Liniennetz der BLS ideal ergänzen, da sie heute bereits den Autoverlad am Lötschberg sowie den regionalen Bahnverkehr zwischen Brig und Domodossola fährt.

Mehr Autozüge durch den Simplon Die BLS will den Autoverlad am Simplon gegenüber dem heutigen Angebot stärken. Sie plant, die Züge während Feiertagen wie Ostern oder Auffahrt sowie an nachfragestarken Wochenenden im Sommer stündlich zu fahren. Ansonsten bleibt der 90-Minuten-Takt bestehen. In den kommenden Jahren will die BLS den Fahrplan weiter ausbauen. Der direkte Autoverlad von Kandersteg durch den Lötschberg- und den Simplontunnel bis Iselle, den die BLS heute bereits anbietet, wird davon nicht beeinflusst. (red/BLS)

DB Schenker: Preise steigen zum Oktober um sechs Prozent

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Steigende Kosten, die auch durch bereits getroffene Maßnahmen der Effizienzsteigerung nicht mehr kompensiert werden können – mit diesen Worten begründet DB Schenker Deutschland eine Preiserhöhung im Landverkehr.

 Wie der Konzern heute mitteilt, sollen die Preise zum 1. Oktober im Schnitt um sechs Prozent steigen. Davon betroffen seien sowohl die Stückgut- als auch die Ladungsverkehre. Die größten Kostentreiber im Landverkehr sind den Angaben zufolge:

  • steigender Fachkräfte- und Fahrermangel vor allem im Nahverkehr
  • steigendes Verkehrsaufkommen was zu höheren Kosten in der Produktion führt
  • wachsende Märkte in Europa bedingen notwendige Investitionen in unser pan-europäisches Netzwerk
  • höhere Personalkosten durch die neuen Bestimmungen zu den regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeiten sowie steigende Löhne

Anpassung an die Marktgegebenheiten

Weitere Gründe für die höheren Kosten sind Investitionen in die Digitalisierung, die volatile Entwicklung der Märkte sowie externe Faktoren wie Grenzkontrollen, die innerhalb des Schengen-Raums wieder aufgenommen wurden. „Durch die Anpassung der Preise an die Marktgegebenheiten sichern wir die hohen Qualitätsstandards unseres Landverkehrs“, erklärt Marcel Vogler, Vorstand Landverkehre der Schenker Deutschland AG.“ (red/DB)

Raststatt: Hupac mit Alternativen für 50 Prozent der Ausfallzüge

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Am Samstag, den 12. August, wurde die Rheintalbahn in Rastatt bei Karlsruhe gesperrt. Grund: das Absinken der Gleise um einen halben Meter, als Folge von technischen Problemen im Tunnelbau – Hupac legt ab heute geltende Alternativen für den Engpass vor.

Auf dem Güterverkehrskorridor Rotterdam-Genua sind täglich Hunderte von Güterverkehrszügen unterwegs. Das Netzwerk der Hupac ist mit rund 155 Zugspaaren pro Woche direkt betroffen. Es handelt es sich um die Relationen Benelux-Italien, Deutschland-Italien und Skandinavien-Italien, sowie Verbindungen des Import/Export Schweiz. Wegen des italienischen Feiertags „Ferragosto“ am 15. August ist der Impact gegenwärtig noch nicht so stark ausgeprägt.

Dringendster Bedarf kann gedeckt werden

Für die heute startende Kalenderwoche 34 (21. bis 27. August) hat Hupac Umleitungen und Alternativen für 50 Prozent der ausgefallenen Züge geplant. In Anbetracht der urlaubsbedingt noch geringen Marktnachfrage kann dies voraussichtlich den dringendsten Bedarf decken.

Doch es werden weitere Anstrengungen nötig sein, um die gravierenden Folgen eines Streckenunterbruchs an zentraler Stelle des Güterverkehrskorridors Rotterdam-Genua zu kompensieren. Der Güteraustausch zwischen Deutschland und der Lombardei, Mittel- und Süditalien wird heute zu etwa 50 Prozent im Kombinierten Verkehr abgewickelt. (red/Hupac)

Dr. Jutta Christine Marx / TOP 100 Frauen

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Promotion 1996 in Informationswissenschaft Qualitätsmanagerin ISO 9001 und interne IRIS-Auditorin 1989 bis 2003 Wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität Regensburg und dem Informationszentrum Sozialwissenschaften, Fachgebiet Information Retrieval und Mensch-Maschine-Interaktion 2003 bis 2008 IT-Consulting für Forschungsinstitute und Behörden 2007 Wechsel zur Fa. DILAX und Eintritt in die Geschäftsführung 2010 Seit 2015 alleinverantwortlich für die DILAX Gruppe

Kroatien: DB Arriva übernimmt Mehrheit bei Autotrans

in Märkte & Player von

DB Arriva setzt ihren Wachstumskurs in Ost- und Südosteuropa fort: Um dortige Wettbewerbsposition zu stärken, hat die DB-Tochter für den Personenverkehr im Ausland 78,34 Prozent an der kroatischen Autotrans-Gruppe (ATG) übernommen.

 Mit über 1100 Mitarbeitern und 448 Fahrzeugen ist die ATG ist größte private Busbetreiber des Landes. Der Umsatz lag im Jahr 2016 bei 49,4 Millionen Euro. Die Zahl der DB Arriva-Mitarbeiter in Kroatien steigt mit der Neuerwerbung auf rund 1400, die der Busse auf etwa 600 und die der Fahrgäste auf jährlich 11,5 Millionen.

„Ost- und Südosteuropa sind für uns klare Wachstumsmärkte. Der Kauf von Autotrans ist eine weitere wichtige Wegmarke in dieser langfristigen Strategie“, sagte Manfred Rudhart, CEO von DB Arriva.

In ganz Ost- und Südosteuropa vertreten

DB Arriva ist seit 2013 im kroatischen Markt vertreten und bietet neben regionalen und nationalen Verkehren auch internationale Verbindungen an. Dazu gehören Arriva Express-Busse von Zagreb nach München und von Zagreb nach Mailand.

Außer in Kroatien ist DB Arriva in Ost- und Südosteuropa auch in Polen, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn aktiv. Zuletzt hat das Unternehmen 2016 einen Acht-Jahres-Vertrag für Busverkehre in Warschau gewonnen und ist so zum zweitgrößten Busbetreiber in Polen geworden. (red/DB)

„Rastatt-Desaster“: Soll Thema im Bundestag werden

in Politik & Recht von

Nach der Vollsperrung in Rastatt mehren sich die kritischen Stimmen in der Branche – hier die Positionen des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE), der Bundestagsfraktion der Linken und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Angesichts der andauernden Sperrung der Rheintalstrecke bei Rastatt fordert der VDV eine unbürokratische finanzielle Hilfe des Bundes für die betroffenen Eisenbahnunternehmen. „Der Streckenabschnitt ist ein neuralgischer Punkt für das gesamte europäische Eisenbahnnetz. Eine wochenlange Sperrung hat katastrophale Folgen insbesondere für die umfangreich betroffenen Güterbahnen“, sagte VDV-Geschäftsführer Martin Henke.

Hat die DB unsachgemäß gearbeitet?

Sabine Leidig, die verkehrspolitische Sprecherin der Linken erklärte zum „Rastatt-Desaster“: „Offensichtlich hat die Deutsche Bahn AG mit extremem Risiko und unsachgemäß die Tunnelarbeiten vorangetrieben. Dabei hatte sie im Vorfeld dieser Arbeiten betont, dass an dieser Stelle ein ´absolut sicheres´, und zugleich ´neuartiges Tunnelbauverfahren ´– das einer Vereisung des Bodens – zur Anwendung kommt.“

 „Während die Zeit verrinnt und jeden Tag größere betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden aufgetürmt werden, tappen die Betroffenen im Dunkeln“, erklärte NEE-Chef Ludolf Kerkeling, Das NEE fordert den Verkehrsausschuss des Bundestages dazu auf, sich in einer Sondersitzung Anfang September mit den Ursachen und Folgen des Unfalls zu befassen. Kerkeling: „Hoffentlich rollt der Verkehr dann wieder“ (red/VDV/Die Linke/NEE)

Keolis: Mehr Komfort für Gäste im Teutoburger Wald-Netz

in Personenverkehr von

Mit der Übernahme des Teutoburger Wald-Netzes (TWN) am 10. Dezember wird Keolis auf der Linie RB 61 zwischen Bielefeld und Hengelo neue Mehrsystem-Elektrotriebzüge vom Typ Flirt einsetzen. Der erste von acht Zügen wurde jüngst in Empfang genommen.

„Wir bieten unseren Fahrgästen und auch unseren Mitarbeitern mit den neuen Fahrzeugen modernste technische Ausstattung und Komfort“, erklärte Thomas Görtzen, Geschäftsführer von Keolis. Finanziert wird das Rollmaterial aus dem Hause Stadler von Alpha Trains. Stadler-Geschäftsführer Ulf Braker sagte zur Zusammenarbeit mit Keolis und dem Leasinggeber:

„Wir freuen uns, der Keolis Flirt-Fahrzeuge der neuesten Generation übergeben zu dürfen.“

Eine hohe Laufruhe sowie eine hohe Energieeffizienz zeichneten – neben der neuesten Sicherheitstechnik – diesen Fahrzeugtyp aus.

Mit ETCS Level 2 und ATB ausgestattet

Die fünfteiligen Züge können bis zu 585 Passagiere befördern, 266 davon auf Sitzplätzen. Im Bereich der ersten Klasse wurde das Platzangebot von 16 auf 24 Sitze erhöht. Zudem ist Platz für 24 Fahrräder pro Zug. Die Flirt verfügen über Multifunktionsabteile in allen Einstiegsbereichen, breite Einstiege und Spaltüberbrückungen. Der Komfort wird durch ein mehrsprachiges Fahrgastinformationssystem, LED-Leuchten im Innenraum und Steckdosen an allen Sitzen ergänzt.

Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Bielefeld und Hengelo (Niederlande). Für Fahrten auf den niederländischen Strecken sind die Flirt zusätzlich mit ETCS Level 2 sowie ATB ausgestattet. (red/Keolis)

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