Raststatt: Hupac mit Alternativen für 50 Prozent der Ausfallzüge

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Am Samstag, den 12. August, wurde die Rheintalbahn in Rastatt bei Karlsruhe gesperrt. Grund: das Absinken der Gleise um einen halben Meter, als Folge von technischen Problemen im Tunnelbau – Hupac legt ab heute geltende Alternativen für den Engpass vor.

Auf dem Güterverkehrskorridor Rotterdam-Genua sind täglich Hunderte von Güterverkehrszügen unterwegs. Das Netzwerk der Hupac ist mit rund 155 Zugspaaren pro Woche direkt betroffen. Es handelt es sich um die Relationen Benelux-Italien, Deutschland-Italien und Skandinavien-Italien, sowie Verbindungen des Import/Export Schweiz. Wegen des italienischen Feiertags „Ferragosto“ am 15. August ist der Impact gegenwärtig noch nicht so stark ausgeprägt.

Dringendster Bedarf kann gedeckt werden

Für die heute startende Kalenderwoche 34 (21. bis 27. August) hat Hupac Umleitungen und Alternativen für 50 Prozent der ausgefallenen Züge geplant. In Anbetracht der urlaubsbedingt noch geringen Marktnachfrage kann dies voraussichtlich den dringendsten Bedarf decken.

Doch es werden weitere Anstrengungen nötig sein, um die gravierenden Folgen eines Streckenunterbruchs an zentraler Stelle des Güterverkehrskorridors Rotterdam-Genua zu kompensieren. Der Güteraustausch zwischen Deutschland und der Lombardei, Mittel- und Süditalien wird heute zu etwa 50 Prozent im Kombinierten Verkehr abgewickelt. (red/Hupac)

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