Rhomberg und Swietelsky verbinden Ulm und Wendlingen

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Rhomberg Bahntechnik hat sich mit der Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. den Zuschlag für Gleisbau und Ausrüstung der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm gesichert. Das Projekt umfasst die Planung, Ausführung und Inbetriebnahme der rund 60 Kilometer langen Teilstrecke des „Bahnprojekts Stuttgart-Ulm“.

Bestandteile des etwa 250 Millionen Euro schweren Auftrags sind zuvorderst der Bau von knapp 118 Kilometer Fester Fahrbahn, davon über 60 Kilometer in Tunnel, und 16 Weichen sowie die Errichtung von 50-Hz-, Telekommunikations- und Bahnstromanlagen. Außerdem werden über 2.500 Kilometer Kabel verlegt, die mechanische Ausrüstung mit Lüftungsanlagen, Technikräumen und Beschilderungen übernommen sowie 78 Kilometer beleuchteter Handlauf verbaut.

Fahrzeit fast um die Hälfte reduziert
Das Vorhaben ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart – Ulm, für das die Deutsche Bahn AG verantwortlich ist, und wird die Fahrzeit im Fernverkehr von Ulm nach Stuttgart von bisher 54 Minuten auf dann 28 Minuten fast halbieren. Dabei werden die Hochgeschwindigkeitszüge eine Fahrgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen.

„Wir sind sehr stolz darauf, unseren Beitrag zum Gelingen dieses wichtigen Infrastrukturprojekts beitragen zu können“, erklärt Garry Thür, Geschäftsführer Rhomberg Bahntechnik und CEO International der Rhomberg Sersa Rail Group. Erfreut ist auch Geschäftsführer Peter Gal, der bei Swietelsky den Bahnbau verantwortet: „Mit der Bündelung der Fachkompetenz und der Erfahrung von Swietelsky und Rhomberg ist es uns gelungen, ein schlagkräftiges Team zu formen, das die Aufgabe termin- und kostentreu sowie zur vollsten Zufriedenheit unseres Auftraggebers abwickeln wird.“ (red/Rhomberg)

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