Schaltbau besiegelt Verkauf von Pintsch Bubenzer

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Die Pintsch Bamag Antriebs- und Verkehrstechnik GmbH, ein Unternehmen der Schaltbau Holding AG hat am 24. Januar mit der Platin1452. GmbH den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Pintsch Bubenzer GmbH vereinbart. Mit dem Vollzug der Transaktion wird bis Ende Februar gerechnet.

Die geschlossene vertragliche Vereinbarung ist das Ergebnis eines strukturierten Verkaufsprozesses, den das Schaltbau-Management im Rahmen der seit Anfang 2017 laufenden Restrukturierung des Unternehmens angestoßen hat, teilt das Unternehmen mit, das mit dem Verkaufserlös vor allem anstehende Kreditrückführungen bedienen will, ohne dazu neues Geld aufnehmen zu müssen.

Die „Konzernkomplexität“ sinkt
Für die strategische Neupositionierung von Schaltbau sei die Veräußerung der Tochtergesellschaft zudem ein wesentlicher Meilenstein: Durch die Veräußerung des Geschäfts mit Industriebremsen reduziert Schaltbau die Konzernkomplexität und konzentriert sich stärker auf das Kerngeschäft als bedeutender Zulieferer für die Bahnindustrie.

Im Zuge der Konzentration des Schaltbau-Konzerns soll der Verkauf für Pintsch Bubenzer eine gute Basis zur strategischen Weiterentwicklung des Geschäfts mit neuer Eigentümerstruktur darstellen. Die beiden Geschäftsfelder Bremssysteme sowie die bei der Schaltbau verbleibende Bahn-Infrastrukturtechnik trugen bisher jeweils etwa hälftig zum Umsatz des Segments Stationäre Verkehrstechnik bei. (red/Schaltbau)

Bild: Firmengebäude der Schaltbau-Tochter Pintsch Bubenzer

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