Schaltbau will spanische Tochter Albatros veräußern

in Bahnmarkt Europa von

Der Vorstand der Schaltbau Holding AG hat entschieden, die spanische Tochtergesellschaft Albatros S. L. U. („Schaltbau Sepsa“) zu verkaufen. Gründe für den Verkauf wurden nicht genannt.

In Zukunft werde die Schaltbau Sepsa mit ihren Tochtergesellschaften daher als „Veräußerungsgruppe“ nach IFRS 5 bilanziert. Dies führe zur Anwendung anderer Bewertungsmaßstäbe. Der Effekt für das gesamte Geschäftsjahr aus diesen geänderten Bewertungen schlägt sich im Konzernabschluss mit rund 28 Millionen Euro nieder, davon seien im Quartalsabschluss zum 30. September bereits rund 12 Millionen Euro enthalten.

Die Auswirkungen des geplanten Verkaufs der Schaltbau Sepsa auf andere operative Konzerngesellschaften seien gering, da es wegen der kurzen Zugehörigkeit der Schaltbau Sepsa zum Schaltbau-Konzern praktisch keine Verflechtungen gibt. Die Schaltbau Sepsa selbst sei durch diese Bewertungsänderungen im Konzern nicht betroffen, heißt es.

Schaltbau war erst im Jahr 2014 bei dem Hersteller von Eisenbahntechnik mit Sitz in Madrid eingestiegen, um sein Produktportfolio und die Präsenz auf dem spanischen Markt zu stärken.  (red/Schaltbau)

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