Nach Rastatt: Gipfeltreffen der Intermodal-Community

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Die intermodale Community Europas traf sich in Düsseldorf zu einer offenen Diskussion darüber, wie der Schienenverkehr stabiler und nachhaltiger gestaltet werden kann. Ausgelöst durch die Rastatt-Krise bestimmten die Redner Strategien und vorrangige Maßnahmen zur Überwindung der heutigen Schwächen im Schienengüterverkehr.

Notfallpläne mit Umleitungsstrecken, verbessertes internationales Verkehrsmanagement und eine klar definierte Verantwortung der Infrastrukturbetreiber als Teil der Lieferkette sind entscheidenden Faktoren für die Zukunft des Schienengüterverkehrs.

Die Rastatt-Krise im Sommer 2017 führte die Gemeinschaft der intermodalen Logistik zu einem branchenübergreifenden Gipfeltreffen zusammen. Mehr als 200 Vertreter von Industrie, Transportunternehmen, Kombi-Operateuren, Terminals, Eisenbahnunternehmen, Infrastrukturbetreibern und Verkehrsministerien nahmen am 6. Dezember 2017 am Forum des Schweizer Kombi-Operateurs Hupac teil. Ziel war es, die Lehren aus der Rastatt-Krise zu ziehen und das gesamte Eisenbahnsystem über den Rastatt-Vorfall hinaus zu stärken. „Wir müssen diese Chance nutzen, um einige bekannte Defizite anzugehen. So verbessern wir die Rahmenbedingungen und fördern die Verkehrsverlagerung“, sagte Bernhard Kunz, CEO von Hupac.

Bild (v.l.): Hans-Jörg Bertschi, Rudolf Büchi, Joep Brekelmans, Bernhard Kunz, Michail Stahlhut, Thorsten Dieter, Frank Sennhenn, Peter Füglistaler und Wim Blomme

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