Siemens Mobility erhält Serviceauftrag für ICE 4

in Märkte & Player von

Die DB hat Siemens Mobility mit Revisionen für 40 Züge der Baureihe 412 (ICE 4) beauftragt. Es handelt sich dabei um den größten je von der Deutschen Bahn an Siemens Mobility vergebenen Serviceauftrag. Der Vertrag beinhaltet auch eine Option für 50 weitere Zugrevisionen der Baureihe 412.

Die so genannten IS 600-Revisionen sind bei neuen Hochgeschwindigkeitszügen der Deutschen Bahn ab einer Fahrleistung von 1,65 Millionen Laufkilometern erforderlich. Die Arbeiten werden ab Mitte 2021 im Servicebereich „Expert House“ des Siemens Mobility-Prüf- und Validationcenter in Wegberg-Wildenrath durchgeführt.

„Der ICE 4 ist das Rückgrat des DB-Fernverkehrs. Als Service-Partner werden wir einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Verfügbarkeit und den Betrieb der ICE4-Flotte zu gewährleisten und eine nachhaltige Performance über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen“,

sagt Johannes Emmelheinz, CEO Customer Service bei Siemens Mobility.

Im Rahmen der IS 600-Revision wird Siemens Mobility die zentralen Systeme und Komponenten der ICE 4-Züge überprüfen und Instandhaltungstätigkeiten planmäßig ausführen. Dazu zählen unter anderem Türen, Scheibenwaschanlagen, Kupplungen, Lauf- und Triebdrehgestelle sowie Stromabnehmer, Zugbeeinflussungssysteme und Bremsen. Im Innenraum werden etwa Brandmeldeanlagen, die Fahrgastinformationssysteme, die Geräte des Bordbistros und die Sanitäranlagen überprüft und gewartet. Darüber hinaus werden bei allen Zügen die Radsätze getauscht.

Seit Mai 2011 hat die Deutsche Bahn insgesamt 137 ICE 4-Züge bei Siemens Mobility bestellt. Alle drei Wochen verstärkt derzeit ein neuer ICE 4 die Fernverkehrsflotte der DB. Bis Dezember hatte Siemens Mobility 65 der bestellten ICE 4 an die Deutsche Bahn geliefert. Die ersten Züge sind seit 2016 im Fahrgasteinsatz. (red/Siemens)

zur Startseite