SPITZKE SE stellt ersten Mast für die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn

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Am 18. September fiel der erste Rammschlag zur Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn zwischen Friedrichshafen und Lindau.

Das Bahninfrastrukturunternehmen SPITZKE feierte den Start der Arbeiten gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Anrainern, indem der erste Oberleitungsmast der Strecke gegründet und gestellt wurde. „Für uns als Unter-nehmensgruppe SPITZKE ist es etwas Besonderes, wenn wir zu Infrastrukturgroßprojekten wie der Elektrifizierung im Süden unseren Beitrag leisten können. Daher ist für uns der Beginn der Arbeiten auf der Bodenseegürtelbahn ein Grund zum Feiern“, erklärt Dr. Alexander von Lieven, Leiter des Unternehmensbereichs Ausrüstung/Elektrotechnik.

Nach Grußworten von Martin Glaser, Technischer Projektleiter Elektrifizierung Südbahn bei der DB Netz AG, und des Kressbronner Bürgermeisters Daniel Enzensperger erläuterte Dr. Alexander von Lieven in einem Vortrag die angewendete Rammtechnik zur Errichtung der Oberleitungsmaste des Bauabschnitts. Im Anschluss beobachteten die anwesenden Gäste, wie die Spezialisten der SPITZKE SE mit Gleisramme und Zweiwege-Bagger den ersten Oberleitungsmast der Strecke stellten.

„Mit dem Start der Arbeiten an der Bodenseegürtelbahn nehmen wir nun auch den südlichsten Abschnitt der Südbahn-Elektrifizierung in Angriff. Zwischen Ulm und Aulendorf haben wir die Arbeiten bereits weitgehend fertiggestellt, den Mittelabschnitt zwischen Aulendorf und Friedrichshafen werden unsere Experten 2020 elektrifizieren“,

so Dr. Alexander von Lieven über das Engagement von SPITZKE auf der Südbahn.

Auf dem Bauabschnitt TEH 4 Friedrichshafen – Lindau-Aeschach übernimmt die SPITZKE SE als bauausführendes Unternehmen zur Elektrifizierung das Gründen und Stellen von rund 400 Oberleitungsmasten (ca. 320 davon aus dem unternehmenseigenen Beton- und Schwellenwerk) sowie das Ziehen von Kettenwerk* auf ca. 30 km Strecke. (red/SPITZKE)

 

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