Stadler: Zwölf weitere FLIRT-Züge für die SOB

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Heute haben die SOB und Stadler in St. Gallen den Vertrag über die Lieferung von zwölf weiteren FLIRT-Zügen unterzeichnet. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um sieben achtteilige, kupferfarbene Triebzüge des Typs FLIRT, genannt «Traverso», und um fünf vierteilige, silberfarbene FLIRT. Die Züge zeichnen sich durch Innovation und Komfort aus.

Die hochwertigen, achtteiligen Fernverkehrszüge «Traverso» verfügen über 359 Sitzplätze, davon 68 Plätze in der 1. Klasse (2+1-Bestuhlung). Alle Sitzplätze sind mit Steckdosen ausgerüstet. Die Reisenden können sich in den zwei Bistrozonen verpflegen und für Familien steht ein Familienbereich zur Verfügung. Die Züge erfüllen die neuesten europäischen Behinderten-gleichstellungsgesetze und bieten ein Informationssystem mit vier bis sieben Bildschirmen pro Wagen. Die SOB setzt die einheitlichen Fernverkehrszüge «Traverso» auf der Strecke des Voralpen-Express zwischen St. Gallen und Luzern ab 15. Dezember 2019 ein, auf der Gotthard-Bergstrecke ab 13. Dezember 2020 und ab Mitte Dezember 2021 zwischen Chur und Bern.

Total 34 neue Züge für die SOB

Ende Juni 2016 hat die SOB bei Stadler sechs achtteilige und fünf vierteilige elektrische Niederflurtriebzüge bestellt, um ab dem Fahrplanwechsel 2019 die älteren, teils 40 Jahre im Einsatz stehenden Kompositionen zu ersetzen. Die achtteiligen Züge werden auf der Strecke des Voralpen-Express zwischen St. Gallen und Luzern zum Einsatz kommen und das Reisen durch die Voralpen noch hochwertiger und komfortabler gestalten. Die vierteiligen Triebzüge mit 197 Plätzen, davon 22 in der 1. Klasse, verstärken die FLIRT-Bestandesflotte im S-Bahn Betrieb.

Ab dem 13. Dezember 2020 bedient die SOB in Kooperation mit der SBB mit den neuen «Traverso» auch die Fernverkehrsstrecke von Basel beziehungsweise Zürich über die Gotthard-Bergstrecke nach Locarno. Für diese Strecke hat die SOB im Rahmen einer Optionseinlösung im Dezember 2017 elf weitere achtteilige «Traverso» -Fernverkehrszüge bestellt.

Chur–Zürich–Bern ist die zweite Linie, die die SOB im Auftrag der SBB betreiben wird. Mit dem heute unterzeichneten Liefervertrag über sieben weitere achtteilige «Traverso»-Fernverkehrszüge und fünf vierteilige FLIRT-Züge löst die SOB eine zweite Option ein. (red/Stadler)

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