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Bahn

Schweiz: Schiene gewinnt weiterhin Marktanteile zurück

in Bahnmarkt Europa von

Der Schienengüterverkehr hat 2016 das vierte Jahr in Folge Marktanteile von der Strasse zurückgewonnen. Die Transportleistungen der Bahn haben gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent zugenommen, während sie im Strassengüterverkehr um 1,5 Prozent zurückgegangen sind. Dies geht aus der Gütertransportstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Mehr Lesen

Rhomberg Gruppe: Positiver Blick in die Zukunft

in Märkte & Player von

Beim jährlichen Pressegespräch der international tätigen Rhomberg Gruppe in der Firmenzentrale in Bregenz reflektierten die beiden Geschäftsführer der Holding, DI Hubert Rhomberg und Mag. Ernst Thurnher, die Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2016/2017 und präsentierten die Herausforderungen und ihre Strategie der Zukunft. Mehr Lesen

Investitionen in nachhaltigen Stadtverkehr beschleunigen

in Politik & Recht von

Der Präsidiumsvorsitzende des Deutschen Verkehrsforums (DVF) Ulrich Nußbaum hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ schnell konkrete Umsetzungsmaßnahmen zu finanzieren: „Viele Kommunen haben schon abgestimmte Masterpläne. Wichtig ist jetzt, die Umsetzung zu beschleunigen.

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Projekt „Alpha-E“: Lies bringt Akteure wieder an einen Tisch

in Politik & Recht von

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies hat jetzt mit Vertretern von Kommunen, der Deutschen Bahn und des Projektbeirats Alpha die weitere Umsetzung des Bahnausbaus zwischen Rotenburg (Wümme) und Verden (Aller) erörtert.

Anlass dieses Gesprächs war ein vor den Sommerferien entstandener Konflikt im Rahmen des Runden Tisches der Deutschen Bahn, der zum Abbruch der Mitwirkung der sieben Anrainerkommunen geführt hatte. Die Kommunen hatten die Deutsche Bahn kritisiert und gefordert, die Ergebnisse des vom Land Niedersachsen in 2015 erfolgreich durchgeführten Dialogforums Schiene Nord bei der weiteren Planung einzubeziehen.

Erfolg des Dialogforums nicht gefährden

„Wir haben in einer sehr konstruktiven Gesprächsrunde die bestehenden Probleme ausgiebig erörtert und das weitere Verfahren besprochen. Die gute Botschaft ist: Alle beteiligten Akteure werden dieses überaus wichtige Projekt einschließlich der Forderungen der Region weiterhin gemeinsam begleiten und voranbringen“, erklärte Minister Lies. „Dazu wird es im Oktober einen weiteren Runden Tisch zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Rotenburg und Verden geben. Dann wird auch ein entsprechender Fahrplan über die weiteren Schritte vorgestellt und beraten “

Der Erfolg des Dialogforums Schiene Nord dürfe laut Lies nicht gefährdet werden. „An den Zusagen von Bahn und Bund zum Abschluss des Dialogforums hat sich nichts geändert.“ (red/ MW)

„Armutszeugnis“: Sondergutachten attestiert zu wenig Wettbewerb

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Der Wettbewerb auf den deutschen Bahnmärkten ist laut neuem Sondergutachten der Monopolkommission noch immer zureichend. Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) sieht in dem Papier, das heute der in Berlin übergeben wurde, ein „Armutszeugnis“.

Das Sondergutachten „Bahn 2017: Wettbewerbspolitische Baustellen“ zeigt, dass das Eisenbahnregulierungsgesetz zum Nutzen der Bahnkunden nachgebessert werden sollte. Es sei nötig, eine transparente Kosten-Nutzen-Bilanz für die Bahn und die mit ihr konkurrierenden Verkehrsträger zu erstellen, damit öffentliche Mittel wirklich dort eingesetzt werden, wo sie den besten Ertrag bringen.

NEE: Drei große Baustellen für die Politik

Der Wettbewerb zwischen der Bahn und anderen Verkehrsträgern wird maßgeblich durch staatliche Finanzierungsmaßnahmen bestimmt. „Derzeit fehlen jedoch Erkenntnisse darüber, wie sich beispielsweise die Zuwendungen für den Straßen- und Schienenbau, die Kfz-Steuer oder eine Bus-Maut, auf diesen Wettbewerb auswirken“, so der Vorsitzende der Monopolkommission, Achim Wambach.

Für Regierung sei das Sondergutachten ein „Armutszeugnis“ und – mit Blick auf die Bundestagswahl – ein „unüberhörbarer Weckruf“. Der NEE-Vorsitzende Ludolf Kerkeling sagte: „Drei Problemfelder müssen sich die Politiker jetzt vornehmen! Erstens: Das nach jahrelangem Zaudern im letzten Jahr beschlossene Eisenbahnregulierungsgesetz greift nicht und muss noch einmal angepackt werden. Zweitens: Die Sonderrolle des bundeseigenen DB-Konzerns hemmt die Entwicklung der Schiene als Ganzes auch weiterhin. Drittens: Den Regeln für Steuern und Nutzerabgaben fehlt der volkswirtschaftliche Kompass!“ (red/NEE/Monopolkommission)

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