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DB Regio

Siemens: DB Regio bestellt 57 Mireo-Regionaltriebzüge

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Neuer Auftrag für Siemens: DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo des Bahntechnik-Herstellers. Die Züge sollen im Netz der S-Bahn Rhein-Neckar zum Einsatz kommen. Eine gestufte Inbetriebnahme erfolgt ab Dezember 2020.

Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies die zweite Bestellung für Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

Die Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:

–    Dreiteiliges Triebfahrzeug

–    Fahrzeuglänge 70 Meter

–    Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

„Ein weiterer, wichtiger Meilenstein“

„Für den Mireo, die neueste Generation unserer Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, so Sabrina Soussan, CEO High-Speed / Commuter Trains and Locomotives bei Siemens.

Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. (red/Siemens)

Big-Data-Projekt „Protrain“ in Berlin-Brandenburg gestartet

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Der Zuzug in deutsche Großstädte führt zu einer steigenden Belastung des städtischen Verkehrs: Acht Unternehmen haben sich in dem Projekt „Protrain“ zusammengeschlossen und wollen mit Big Data den Nahverkehr in Berlin und Brandenburg optimieren.

Eines der acht Partnerunternehmen ist Telefónica Next. Die Tochter von Telefónica Deutschland steuert Erkenntnisse aus der Analyse anonymisierter Mobilfunkdaten zu dem Projekt Protrain bei. Auch DB Regio, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, BLIC, VBB, HaCon, IVU Traffic Technologies und predict.io machen mit.

 Die Verkehrsstöme besser verteilen

Ziel ist es, dass sich Fahrgäste im Bahnverkehr besser verteilen und damit vorhandene Kapazitäten optimal genutzt werden. Verkehrsbetriebe sollen auf Basis der Big-Data-Analysen die tatsächliche sowie die zu erwartende Nachfrage detaillierter bestimmen können und somit proaktiv reagieren. Reisende wiederum sollen in Echtzeit Informationen zu alternativen Verbindungen oder zu Wagen mit freien Plätzen erhalten.

Für die Analyse setzt Protrain auf das Potenzial bereits vorhandener und anonymisierter Daten – Mobilfunkdaten werden mit weiteren Datensätzen kombiniert. Das sind historische und aktuelle Fahrgastzähldaten, Informationen zum Bahnbetrieb, Wettereinflüsse, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt vom BMVI. (red/Telefónica Next)

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