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Streckensperrung

Rastatt-Desaster: DNHK fordert langfristigen Masterplan

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Die Baustelle in Rastatt hat für den internationalen und vor allem auch für den deutsch-niederländischen Güterverkehr massive negative Folgen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer fordert daher eine schnelle Lösung und langfristige Alternativen.

Bis zum 7. Oktober soll nach Aussage von Deutsche Bahn die Streckensperrung in Rastatt dauern. „Da die Stecke nicht nur für den Personenverkehr eine der meist befahrenen Verbindungen Deutschlands, sondern auch eine der wichtigsten Gütertrassen für Transporte nach Italien und in die Schweiz ist, ist dies aus wirtschaftlicher Sicht in nicht hinnehmbar. Nach Aussage niederländischer Branchenorganisationen beträgt der Schaden zehn Millionen Euro pro Tag“, kommentiert Günter Gülker, Geschäftsführer der Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK). Mehr Lesen

Gleisdelle bei Rastatt: 12 Millionen Euro Umsatzausfall pro Woche

in Industrie & Infrastruktur von

Die DB AG stellt Zugverkehr auf der Rheintalbahn wegen einer technischen Störung bis August ein. Das NEE fordert: Der Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse muss schnell wieder laufen – denn die Gleisdelle verursache 12 Millionen Euro Umsatzausfall pro Woche.

Nach einer Sichtung der Lage sei davon auszugehen, dass die aufgrund abgesenkert Gleise vorgenommene Sperrung der Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden sich mindestens über ein bis zwei Wochen erstrecken wird, teilt die DB mit.

Dramatische Auswirkungen auf SPV und SGV

Das nun „alle Signale auf Halt“ für mitteleuropäischen Nord-Süd-Schienengüterverkehr stünden, sei der traurige Höhepunkt eines Missmanagements von Politik und DB, teilen die NEE mit. Und: „Eine einzige kollabierte Bahntunnel-Baustelle bei Rastatt hat die wichtigste Schlagader des transeuropäischen Schie­nengüterverkehrs unterbrochen und bremst die Industrie nördlich und südlich der Alpen aus. Das behindert nicht nur viele Tausende Bahnreisende, die 20 Kilometer per Bus reisen müssen. Dramatisch sind auch die Auswirkungen auf den Güterverkehr.“

Normalerweise sind auf der Strecke täglich rund 200 Güterzüge unterwegs. DAS Netzwerk Europäischer Eisenbahnen schätzt, dass die Umsatzausfälle alleine für die Güterbahnen bei zwölf Millionen Euro pro Woche liegen. Dabei sind weder die Schäden bei den Versendern/Empfängern der Güter noch bei der Infrastruktur berücksichtigt. (red/DB/NEE)

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