VCÖ-Bahntest 2018: ÖBB zufrieden

in Bahnmarkt Europa von

Zum zweiten Mal in Folge ist der Hauptbahnhof Wien der am besten bewertete Bahnhof Österreichs. Die ÖBB führen ihre Bahnhofsoffensive fort, die Erfolgsmodelle Park&Ride und Bike&Ride werden ausgebaut.

Die ÖBB zeigen sich mit den Ergebnissen des VCÖ-Bahntest 2018 zufrieden. Besonders erfreulich ist, dass der Hauptbahnhof Wien bereits zum zweiten Mal in Folge am besten bewertet wurde. Positiv hervorzuheben ist auch, dass mehr als die Hälfte der befragten Fahrgäste angaben, dass sich die Qualität der Bahnhöfe und deren Barrierefreiheit insgesamt in den letzten 12 Monaten verbessert hat.

Um die Zufriedenheit der Fahrgäste und KundInnen weiter zu erhöhen, wird die Bahnhofsoffensive auch 2018 fortgesetzt. Dabei werden aktuell unter anderem folgende Bahnhöfe und Haltestellen modernisiert: Parndorf Ort, Wernstein, Hall in Tirol, Pulgarn, Lungitz, Frohnleiten, Lustenau, Rankweil, Tulln, Hennersdorf, Kitzbühel, Seefeld, Pörtschach und Langenwang. Demnächst erfolgt der Spatenstich für den Bahnhof Braunau. Heuer konnten unter anderem die Bahnhöfe Kritzendorf, Losenstein und Scheifling fertiggestellt werden.

ÖBB Mietwagen-Service Rail&Drive

Ende 2017 haben die ÖBB den neuen Mietwagen-Service Rail&Drive gestartet: Mit mehr als 150 Fahrzeugen in 15 Städten in allen Bundesländern. Heuer wurde das Angebot auf Amstetten ausgeweitet, weitere Standorte sollen folgen. Ob Wochenendtrip, Business-Meeting, Tagesausflug oder Shoppingerlebnis – ÖBB Rail&Drive bietet am Bahnhof die Anschlussmobilität, die KundInnen benötigen. Keine Jahresgebühr, faire Preise und eine flexible Nutzung zeichnen das neue ÖBB Mobilitätsangebot aus. Die Rail&Drive-Flotte wird schrittweise auf E-Fahrzeuge umgerüstet und erweitert – sukzessive wird die Anzahl auf 100 E-Autos gesteigert.

Investitionen in W-LAN und Telefonie haben sich gelohnt

Beim Sprachempfang für ihr Mobiltelefon sowie beim Empfang von mobilem Internet im Zug sahen die KundInnen sowohl Verbesserungen als auch noch Potenzial nach oben. Auch hier macht sich die Strategie der ÖBB bezahlt, in den Ausbau von WLAN und Telefonie entlang der Bahnstrecke und in den Zügen zu investieren. Der Ausbau der Netzabdeckung entlang der S-Bahn-Strecken in Wien sowie der Weststrecke Wien-Salzburg ist bereits erfolgt.

In einer zweiten Etappe wird bis Mitte 2019 die Südstrecke mit einer verbesserten Mobilfunkversorgung ausgestattet. So wie auch die S-Bahn-Strecken in Niederösterreich, der Steiermark, Kärnten, Innsbruck und Vorarlberg. So werden rund 1.500 km Bahnstrecke mit Mobilfunk ausgerüstet – rund ein Drittel davon bietet bereits den verbesserten Service, mit dem die BahnkundInnen in ausgezeichneter Sprachqualität telefonieren und eine rasche Datenverbindung nutzen können.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG. (red/ÖBB)

 

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