Vossloh: Umsatz und EBIT über dem Vorjahr

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In den ersten neun Monaten 2017 hat Vossloh den Konzernumsatz um 12,1 Prozent auf 744,3 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 664,1 Millionen Euro). Das EBIT des Konzerns erhöhte sich ebenfalls deutlich von 35,8 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2016 auf 43,3 Millionen Euro im aktuellen Berichtszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg um 20,9 Prozent. Somit lag die EBIT-Marge nach neun Monaten 2017 bei 5,8 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent).

Die deutlich bessere Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns wurde hauptsächlich vom Geschäftsbereich Core Components getragen. Der Auftrags-eingang des Vossloh-Konzerns lag mit 699,6 Millionen Euro unter dem hohen Wert des Vorjahres von 830,3 Millionen Euro 2016 hatte der Geschäftsbereich Transportation im dritten Quartal einen Großauftrag in Höhe von 140 Millionen Euro verzeichnen können. Zum 30. September 2017 belief sich der Auftragsbestand im Vossloh-Konzern auf 719,8 Millionen Euro (Vorjahr: 748,8 Millionen Euro).

Im Geschäftsbereich Core Components, bestehend aus den beiden Geschäftsfeldern Fastening Systems und Tie Technologies, lagen die konsolidierten Umsätze im aktuellen Berichtszeitraum bei 268,1 Millionen Euro nach 183,1 Millionen Euro (Vorjahreswert ohne Vossloh Tie Technologies). Vossloh Fastening Systems erzielte im aktuellen Berichtszeitraum einen Umsatzanstieg von 14,1 Prozent auf 208,9 Millionen Euro (Vorjahr: 183,1 Millionen Euro). Das seit Anfang 2017 neu hinzugekommene Geschäftsfeld Tie Technologies trug in den ersten neun Monaten 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 60,3 Millionen Euro bei. Das EBIT des Geschäftsbereichs Core Components betrug 39,9 Millionen Euro nach neun Monaten 2017 (Vorjahr: 24,1 Millionen Euro). Damit stieg die EBIT-Marge des Geschäftsbereichs auf 14,9 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Mit insgesamt 199,2 Millionen Euro lagen die Auftragseingänge bei Core Components inklusive des neuen Geschäftsfelds Tie Technologies im aktuellen Berichtszeitraum auf dem Niveau des Vorjahres von 198,4 Millionen Euro. Von den Neuaufträgen im laufenden Geschäftsjahr entfielen 149,2 Millionen Euro auf das Geschäftsfeld Fastening Systems und 51,0 Millionen Euro auf Vossloh Tie Technologies. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Core Components zum 30. September 2017 belief sich auf 148,7 Millionen Euro (Vorjahr: 192,8 Millionen Euro).

In dem nicht mehr zum Kerngeschäft von Vossloh gehörenden Geschäftsbereich Transportation, in dem seit 2017 einzig die Aktivitäten von Vossloh Locomotives verblieben sind, lagen die Erlöse nach neun Monaten 2017 bei 61,1 Millionen Euro (Vorjahr: 52,9 Millionen Euro). Das EBIT belief sich auf −13,7 Millionen Euro nach −9,0 Millionen Euro im Vergleichs-zeitraum 2016, unter anderem bedingt durch ein temporär schwächeres Servicegeschäft. Für das vierte Quartal 2017 wird für den Geschäftsbereich ein positiver EBIT-Beitrag erwartet, der jedoch das nach neun Monaten entstandene negative EBIT nur zum Teil wird kompensieren können. Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Transportation belief sich im aktuellen Berichtszeitraum auf 47,0 Millionen Euro. In dem hohen Wert des Vorjahres von 195,8 Millionen Euro war ein Großauftrag der französischen Leasinggesellschaft Akiem über 44 Lokomotiven des Typs DE 18 enthalten gewesen. Der Auftragsbestand zum Stichtag 30. September 2017 betrug 224,6 Millionen Euro (Vorjahr: 242,1 Millionen Euro). (red/Vossloh)

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