Wheel Detection Forum 2017 setzt neue Maßstäbe

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Als mittlerweile fest etablierter Branchenevent konnte das Wheel Detection Forum mit seiner vierten Ausgabe vom 4. bis 6. Oktober neue Maßstäbe setzen: 262 Bahnbetreiber, Systemintegratoren, Hersteller, Wissenschaftler und Verbandsvertreter aus insgesamt 36 Ländern kamen in Wien zusammen, um neueste Trends und Innovationen im Bereich Zugerfassung zu diskutieren. Es erwartete sie ein vielseitiges Programm mit mehr als 20 Fachvorträgen und Präsentationen sowie zahlreichen Gelegenheiten zum Networking.

Der Fokus der Konferenz lag in diesem Jahr auf neuen Technologien zur Zugerfassung. In mehr als 20 Präsentationen formten die 27 Referenzen einen Themenpool, der von allen Teilnehmern als sehr interessant, vielfältig und zukunftsorientiert beschrieben wurde. Branchenvertreter aus aller Welt brachten eine Vielzahl an Ideen ein, wie die Zukunft der Zugerfassung gemeinsam gestaltet werden könnte. Wie schon in den Vorjahren bot die Veranstaltung zudem großartige Möglichkeiten zum Networking in einer ungezwungenen Atmosphäre. Ein besonderes Highlight war der Wheel Detection TALK, der vor der ebenso historischen wie eleganten Kulisse der Orangerie Schönbrunn stattfand.

„Das Wheel Detection Forum ist eine ideale Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und über aktuellste Technologien und Entwicklungen auszutauschen“, fasst Akimasa Okada, Signaltechnikingenieur bei East Japan Railway Company, zusammen. Denis D’Aoust, Mitgründer und Präsident von Wayside Inspection Devices Inc., zeigte sich vor allem von der Vielfalt der Themen und der Teilnehmer beeindruckt: „Nachdem ich aus Kanada komme, bin eher mit nordamerikanischen Konferenzen vertraut. Hier hingegen gibt es eine größere Vielfalt unter den Referenten, weil sie aus verschiedensten Ländern kommen und sich mit den unterschiedlichsten Rahmenbedingungen beschäftigen. Insgesamt war das Wheel Detection Forum sehr interessant – ich bin froh, dabei gewesen zu sein und hoffe, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird!“

Anspruch und Selbstverständnis des WDF ist es, die Entwicklung der Bahnindustrie durch Zusammenarbeit, Zukunftsorientiertheit und enge Kooperation weiter voranzutreiben. „Die Herausforderungen, denen sich Bahnbetreiber, Systemintegratoren, Zulieferer und weitere Brancheninvolvierte gegenüber sehen, ähneln sich weltweit – aufgrund spezifischer Rechtslagen und Standards müssen allerdings individuelle Lösungen entwickelt werden, um den jeweiligen Marktanforderungen zu genügen. In Zeiten eines immer schneller werdenden Fortschritts in unserer Branche ist es deshalb wichtiger denn je, ein globales Netzwerk aufzubauen, damit alle voneinander lernen und profitieren können”, betont Christian Pucher, Marketing Director bei Frauscher Sensortechnik. (red/Frauscher)

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