WICHTIGES ZUKUNFTSPROJEKT IM SGV: DIE DIGITALE AUTOMATISCHE KUPPLUNG DAK

in Transport & Logistik von

Damit der Schienengüterverkehr das leisten kann, was er leisten soll, müssen wir dringend an Automatisierung und Effizienz arbeiten, erklärte Malte Lawrenz, Vorsitzender des Verbands der Güterwagenhalter in Deutschland VPI, im Gespräch mit dem bahn manager.

Von Hermann Schmidtendorf, Chefredakteur bahn manager

„Das geht aus unserer Sicht nur mit der Digitalen Automatischen Kupplung, die der Enabler für diese gesamten angesprochenen Prozesse sein wird“, betonte Lawrenz. „Die Technologie der automatischen Kupplung ist ja nicht neu. Neu ist jetzt die digitale Umsetzung, weil wir nicht nur den Kupplungsvorgang automatisieren wollen, sondern auch Datenleitungen durch den Zug legen wollen, so dass wir einen intelligenten Güterwagen bekommen.“

Zur Durchsetzung der DAK sei es nötig, sich auf einen einheitlichen technischen Standard zu einigen, es brauche jedoch auch Förderprogramme. Malte Lawrenz: „Dies formulieren wir auch ganz klar in unserer Charta zur Digitalen Automatischen Kupplung, mit der wir gemeinsam mit den maßgeblichen Eisenbahnverbänden an die Öffentlichkeit gegangen sind. Auf der anderen Seite ist es auch klar, dass die Unternehmen selber ihren Teil dazu leisten müssen.“ 2018 hatte Lawrenz zu diesem Thema geäußert, Antragsverfahren für Förderung sollten dabei weniger kompliziert und kostenverschlingend sein als bei der Förderung der leisen LL-Bremse. Bevor über konkrete Vorstellungen zum Förderthema gesprochen wird, soll jetzt erst die Einigung im technischen Bereich kommen.

Das Interview in Printform findet sich in der aktuellen Ausgabe des bahn managers Nr. 1/2020. Das Interview als Video ist auf der bahn manager-Bewegtbildplattform eingestellt unter dem LINK.

Die Präsentation einer Studie zum Thema, die Stefan Hagelocher (hwh) beim 10. Symposium des VPI vorstellte, ist zu finden unter dem LINK

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