Zahl der internationalen Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans steigt an

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Vom 22. bis 25. September präsentieren 23 internationale Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans ihre innovativen Mobilitätslösungen, so viele wie nie zuvor.

Die Fachbesucher dürfen sich unter anderem auf zukunftsweisende und emissionssparende Verkehrskonzepte aus China, Lettland, Japan, der Türkei, Italien, Ungarn, Dubai, Russland und Österreich freuen. Im Fokus stehen in diesem Jahr verstärkt inter- und multimodale Verkehrsangebote, welche aufgrund des Ausbaus der digitalen Infrastruktur an Bedeutung gewonnen haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Verkehrsunternehmen ist das Thema Sicherheit. Dieses ist besonders für öffentliche Verkehrsunternehmen in urbanen Ballungsgebieten von richtungsweisender Relevz.

Obama Yuko, Manager des International Relations Department, des japanischen Ausstellers Tokyo Metro bestätigt dies: „Die Tokyo Metro Co., Ltd. betreibt neun U-Bahn-Linien im Herzen von Tokio. Als Betreiber des öffentlichen Verkehrs, der täglich 7,58 Millionen Fahrgäste befördert, sehen wir unsere Aufgabe vor allem darin, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, indem wir uns für weitere Sicherheitsverbesserungen einsetzen und gleichzeitig unser Angebot aus der Sicht der Kunden erweitern und verbessern.“

Kontinuierlich wachsende Internationalität

Erstmalig auf der Weltleitmesse für Verkehrstechnik mit einem eigenen Stand im CityCube vertreten ist das saudi-arabische Verkehrsunternehmen Saudi Railway Company (SAR). Das 2006 gegründete Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die nationale Eisenbahninfrastruktur sukzessive auszubauen:

“Wir von SAR wollen eine effektive und sichere Eisenbahninfrastruktur etablieren und flächendeckend betreiben, die durch die Nutzung lokaler und internationaler Erfahrungen zur Erschließung und Vernetzung verschiedener Gebiete innerhalb des Königreichs Saudi-Arabien beiträgt. Deshalb sind wir sehr froh, an der InnoTrans 2020 teilzunehmen. Auf der InnoTrans werden wir wichtige Geschäftspartner aus der ganzen Welt treffen, die unsere Vision für eine sicherere und nachhaltige Eisenbahninfrastruktur teilen”, sagt Ammar Al Nahdi, Corporate Communication & Marketing Director der Saudi Railway Company.

Verkehrsmittelübergreifende Services im Trend

Thematisch setzen die Verkehrsunternehmen zur InnoTrans 2020 verstärkt auf das Thema vernetzte Mobilität: „Die Mobilität der Zukunft ist eine Mobilität der Plattformen, der Multimodalität und der grenzenlosen Vernetzung. Verbünde und Verkehrsunternehmen arbeiten immer enger über Fach- und Verbundgrenzen hinweg, um ihren Fahrgästen die gesamte Mobilität aus einer Hand zu bieten. Diese großen Marktveränderungen im ÖPNV mitzugestalten, ist eine riesige Chance und ich freue mich auf die nächsten Schritte“,

sagt RMV Rhein-Main Verkehrsbund-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG präsentieren ebenfalls zu diesem Thema mehrere multimodale Konzepte. Mit ihren Mobilitätsdiensten, wie dem Ridesharing-Service „Berlkönig“ oder der Mobilitätsapp „Jelbi“ demonstriert das Berliner Unternehmen, wie sich intermodale Mobilitätslösungen effizient im urbanen Stadtverkehr integrieren lassen. Im vergangenen Jahr gewann Jelbi den deutschen Mobilitätspreis.

Dr. Henry Widera, Leiter Vorstandsstab Digitalisierung: „Die BVG steht für umweltfreundliche und einfache Mobilität. Das Rückgrat dafür bilden unsere Busse und Bahnen, die wir nun durch digital-gestützte Angebote ergänzen. Der BerlKönig knüpft das Nahverkehrsnetz noch enger und unsere Mobilitätsplattform Jelbi tut das, was die BVG seit 90 Jahren tut: Alle Mobilitätsangebote der Stadt aus einer Hand anbieten. Wir teilen unsere Ideen gerne auf der InnoTrans und sind dort auch auf der Suche nach neuen Impulsen.“

Mobility+ zeigt vernetzt Mobilität der Zukunft

Innovative Impulse rund um den Bereich erweiterte Mobilität können die Fachbesucher in dem neuen Themenbereich Mobility+ in Halle 7.1.c. erleben. Neben der BVG stellen unter anderem auch Uber Germany, ioki sowie über 20 internationale und zukunftsorientierte Mobilitätsanbieter ihre Ziele für eine vernetzte Mobilität vor.

Weitere Verkehrsunternehmen, wie die Deutsche Bahn, Ferrovie dello Stato oder China Railway sind auf beiden Ebenen im CityCube zu finden. Ebenfalls im CityCube wird das Jahrhundertprojekt „Rail Baltica“ vorgestellt, welches von RB Rail AS koordiniert wird. Die geplante Eisenbahnstrecke soll zukünftig die Städte Warschau, Kaunas, Riga und Tallinn miteinander verbinden. (red/Messe Berlin)

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